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  Nürtingen global
 
Unterstützung für Roma-Familien in so genannten sicheren Herkunftsländern gesucht - 11.8.2016
Engagierte aus der Flüchtlingshilfe gründeten in Nürtingen einen Soli-Fonds

 
(mw) Eine Gruppe von Engagierten aus der Flüchtlingshilfe aus Baden-Württemberg - Roma wie Nicht-Roma - gründete nach einiger Vorarbeit und Reflexion den Solidaritäts-Fonds, kurz Soli-Fonds, "Perspektiven für Menschen ausus 'sicheren Herkunftsstaaten' aus (Süd)-Osteuropa." Damit sind Staaten wie Serbien, Mazedonien oder Slowakei gemeint.

Die Initiative ging von Engagierten aus folgenden Gruppen aus: AHOI Nürtingen (gegen Armut, Hoffnungslosigkeit, Ohnmacht und Ignoranz), dem Arbeitskreis Asyl Kirchheim/Teck (www.ak-asyl.de), dem Flüchtlingsrat Ulm / Alb-Donau-Kreis (www.fluechtlingsrat-ulm.de), menschen.rechte tübingen e.V. (www.menschen-rechte-tue.org) und dem Netzwerk Flüchtlingsarbeit Nürtingen (www.nfant.de).

Insbesondere die Angehörigen der Minderheit der Roma sind in Herkunftsländern wie Serbien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina oder auch EU-Ländern wie der Slowakei und Bulgarien in den meisten Fällen von extremer Armut betroffen und zu einem unwürdigen und perspektivlosen Dasein verurteilt. Dies ist meist ein Resultat der vielschichtigen sozialen und rassistischen Diskriminierungen. Doch nur ganz wenige dieser Menschen erhalten nach einem Asylantrag ein Aufenthaltsrecht in Deutschland, weil dies von Politikern zu Ungunsten der gesamten pauschalen Gruppe durch Auseinanderdividieren verschiedener Flüchtlingsgruppen eigens so verändert wurde. Die meisten Betroffenen werden zur „freiwilligen“ Rückkehr in ihre Herkunftsländer gezwungen oder abgeschoben. Für abgelehnte Asylsuchende gibt es keine Hilfen durch den deutschen Staat für die Zeit nach der Rückkehr. Die Menschen werden ins Elend, häufig ins Nichts, zurückgeschickt.

Die Initiatorinnen und Initiatoren wollen Rückkehrer wie auch MigrantInnen weiterhin auf verschiedene Weise unterstützen, und damit dazu beitragen, dass sie gemäß den Grundbedürfnissen und nach Grundrechten leben können. Im Idealfall sollen sie im Herkunftsland Perspektiven für ein würdiges und selbstständiges Leben aufbauen können. Spenden sind beispelsweise für den Lebensunterhalt, für Medikamente, zur Sicherung des Schulbesuchs, für Baumaterialen, wie auch für laufende Kosten wie Stromrechnungen gedacht, oder für Zuschüsse, damit eine nachhaltige eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts möglich wird. Für dieses Engagement ist Zeit und Empathie nötig, aber auch Geld. Deswegen bitten die Engagierten um Spenden.

Spendenkonto Menschenrechte Tübingen
menschen.rechte tübingen e.V.
IBAN    DE94 6419 0110 0308 1020 10
BIC    GENODES1TUE / Volksbank Tübingen
Spenden sind steuerlich absetzbar.
Wichtig: einen der beiden unten angegebenen Verwendungszwecke nennen!
 
Verwendungszweck: Perspektiven Nürtingen
Wer gezielt Menschen mit - teils früherem oder zeitweisem - Bezug zu Nürtingen und Umgebung unterstützen will, der soll als Verwendungszweck schreiben: Perspektiven Nürtingen

Verwendungszweck: Perspektiven
Wer allgemein - also auch mit Bezug zu anderen Orten - unterstützen will, der soll als Verwendungszweck angeben: Perspektiven

Ausführliche Informationen zum Soli-Fonds sind im Flyer enthalten, den die Initiatorinnen und Initiatoren erstellt haben.


Oder Sie unterstützen Initiatorinnen und Initiatoren bei den Reisekosten …
… für eine Fahrt im Oktober 2016 mit einem Kleinbus von Nürtingen nach Serbien zu Familien, die von ihnen unterstützt werden. So kann persönlicher Kontakt gewährleistet werden und es können Sachspenden überbracht werden. Bei den Besuchen vor Ort zählt die Begegnung von Mensch zu Mensch, um im gemeinsamen Austausch nach guten neuen Wegen zu suchen.
Dieses Engagement ist unentgeltlich. Daher sind Zuschüsse zu den Reisekosten erwünscht.
Die Spenden hierfür sind steuerlich nicht absetzbar.

Spendenkonto für die Reisekosten
Michaela Saliari-Abdelatif
IBAN    DE60 7001 0080 0945 7268  02
BIC    PBNKDEFF Postbank München
Verwendungszweck: Serbienreise 2016

Kontakt
E-Mail: info@solifonds-perspektiven.org



Foto oben: Michaela Saliari (Zeltbewohner in West-Mazedonien)



 


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