Forum

  Nachrichten
Kommunalpolitik
Politik
Umwelt
Kultur
Stattzeitung aktuell
Sport
Nürtingen global
Jugend
Personalia
Verkehr
Arbeitswelt
Soziales
Geschichte
Bauen
Presseschau
Wirtschaft
Kurznachrichten
Zukunftsfähiges NT
NTegration
Veranstaltungstipp

  
Terminkalender
Veranstaltungen
Ausstellungen

  
Kulturtipps
Kneipentest
Bücher
Filme
Musik
Lyrik
Reisen
Hörbücher
NTouren
NThörBar
Musikmachende

  Schatzkästle
Fotogalerie
Fortsetzungsroman
Links
Kinderzeitung
Was kochsch du?
Gabi Zapf (Roman)
Fundgrube
Rundschlag
Jahreszeiten
Hausmittel

  Über uns


 

  Stattzeitung aktuell
 
Ideensammlung - 29.7.2013
bitte klauen

 

(th) Manche Menschen haben gute Ideen, aber nicht genügend Zeit, um sie alle umzusetzen. Andere Menschen haben Zeit aber keine Idee, wie sie sie nutzen können. Da wäre es gut, wenn es eine Ideenbörse gäbe, wo zum Beispiel einmal im Jahr Ideen präsentiert werden, darüber diskutiert werden kann und vielleicht jemand die Idee übernimmt und versucht sie umzusetzen. Da ich aber auch dafür keine Zeit habe, habe ich meine Ideen in einer Mappe gesammelt, die ich nun geleert habe. Um die guten Ideen nicht einfach im Papierkorb des Vergessens verschwinden zu lassen, nutze ich die Gelegenheit, die besten hier zu präsentieren.

Brot und Böller
Anstatt mit moralischen Appellen vergeblich zu versuchen, zur Jahreswende Geld von den Kassen der Feuerwerkskörperindustrie in die Sammelbüchsen von Hilfsorganisationen umzuleiten, könnte man ein zentrales Feuerwerk abbrennen. Durch eine professionelle Organisation könnte ein beeindruckender Effekt erzielt werden mit geringeren Mitteln, als für die zahlreichen privaten Versuche verpulvert werden, ein tolles Feuerwerk zu inszenieren. Der Oberbürgermeister hält dazu seine Neujahrsansprache, es könnte Glühwein ausgeschenkt werden und Rote vom Grill gereicht werden. Vielleicht findet sich auch eine Band, die für gute Stimmung sorgt. Die Besucher spenden das für ihr eigenes kleines Feuerwerk eingesparte Geld, das zur Hälfte für das große Feuerwerk eingesetzt wird und zur Hälfte den barmenden Hilfsorganisationen zu Gute kommt.

Ein kritischer Monatskalender könnte „Places of Politic“  ästhetisch ins Bild rücken. Vor 15 Jahren hätten das die Hochspannungsleitung übers Rossdorf und die Braike, das zweite Nürtinger Hallenbad in Zizishausen, die Baugebiete zum kostengünstigen familienfreundlichen und ökologischen Bauen z.B. in der Braike, Photovoltaikanlagen, Radwege oder die GANT-Baulücke sein können. Heutzutage kämen beispielsweise das Neckarufer mit Wörth, Kunstschule und altem Krankenhaus, der Omnibusbahnhof, der Belagsmix in der Fußgängerzone, Kreuzkirchpark und Stadthallenvorplatz, Nürtinger Moscheen, Asylbewerberunterkunft Oberensingen, Ortsdurchfahrten Reudern oder Neckarhausen, Ortsteilfeuerwehrfuhrpark, Lebensstätten geschützter Tierarten oder der Standort für eine Windkraftanlage auf dem Galgenberg in Frage.

Am Bahnhof könnte man angelehnt an das Jugendhaus ein Fahrradschloss als massiv eingezäunten abgeschlossenen Bereich errichten, in dem besorgte Radler ihr Stahlross abstellen können, ohne sich darüber sorgen zu müssen, ob es noch geradeaus fährt, wenn sie es wieder abholen. Die Einzäunung könnte gestalterisch aufgewertet werden, wie es sich für ein Schloss gehört. Die Einrichtung wird finanziert, indem man sich zum Beispiel für ein halbes Jahr bei einem der örtlichen Fahrradhändler einen Schlüssel für den Eingang besorgt, an dem das Schloss alle sechs Monate ausgetauscht wird, wodurch auch verhindert wird, dass zu viele Schlüssel für das Schloss im Umlauf sind.

Ein Naturschutzverband könnte eine Streuobstwiese in Pflege nehmen und im Jahreslauf zu wiederkehrenden Aktionen einladen. Im Frühjahr können Brutvögel beobachtet werden („Zu Besuch beim Halsbandschnäpper“). Im Sommer können Wiesenblumen bestimmt werden bevor in einem Sensenkurs- und –wettbewerb und schließlich mit Balkenmähern der erste Wiesenschnitt vollzogen wird („Ä g’mäht‘s Wiesle“). Im Herbst wird geerntet und das Obst gemostet und im Winter wird gezeigt und geübt, wie Obstbäume geschnitten werden müssen.

Mobil ohne Auto könnte auf der Nürtinger Fressmeile zwischen Post und NC stattfinden, wo sich Imbissbuden aneinanderreihen, die zur Verpflegung der Besucher beitragen können, ergänzt von Angeboten der Vereine. Dazu könnte rund um das Thema Ernährung informiert werden. Der Verkehr kann über die Europa-, Mühl-, Alleen- und Steinengrabenstraße oder großräumig über Nordtangente, Stuttgarter Straße, Wörthbrücke und Südtangente umgeleitet werden. Wenn man Ausweichverkehr durch die Plochinger Straße vermeiden will, könnte man auch diese Seite der Bahnstrecke in den gesperrten Veranstaltungsbereich einbeziehen.

Apropos Ideen: Ich könnte mir auch gut vorstellen, den Hölderlinbrunnen vom Kreuzkirchpark, wo er mancher Gestaltungsmöglichkeit im Wege steht, an das Hölderlinhaus zu versetzen, wenn dort dem Andenken des Nürtinger Dichtersohnes angemessen gedacht wird.

Thomas Hauptmann


 


Anzeigen




Impressum
© 2004-2017 Nürtinger STATTzeitung