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  Verkehr
 
Omnibusbahnhof statt Güterbahnhof - 13.6.2005
... es geht doch

  (th)

Im Zusammenhang mit einer neuen Nutzung des Güterbahnhofs wird immer wieder die Verlagerung des Busbahnhofs in diesen Bereich angesprochen. Diese Überlegungen tauchten bereits Anfang der 90er Jahre am Rande der Gutachten zur Umgestaltung des Bereichs zwischen Oberboihinger, Europa-, Mühl- und Sigmaringer auf (siehe Stattzeitung 132, Dez./ Jan. 1992/93). Die Befürworter argumentieren damit, dass die Verlegung auf das Güterbahnhofgelände zu einer optimalen Bündelung des öffentlichen Personennahverkehrs führen würde und der jetzige ZOB vielfältigere Nutzungen zulassen würde, da er weniger durch angrenzende Verkehrsflächen beeinflusst wird, als das Güterbahnhofsgelände. Von Seiten der Verwaltung wurden diese Argumente immer mit der lapidaren Feststellung „geht nicht“ gekontert. Uns liegt hingegen eine Konzeption vor, die zeigt: es geht doch! Das ist nicht unsere laienhafte Stattzeitungsmeinung, sondern wurde von einem Verkehrsplaner bestätigt, dem wir den Plan vorgelegt haben.

Die Flächenaufteilung zeigt elf Bussteige in drei Gruppen hintereinander angeordnet, vier Wartespuren, fünf Taxiplätze und 94 Park+Ride-Plätze. Die Zufahrt zu diesem neuen ZOB müsste an der Kreuzung Oberboihinger-Bahnhofstraße/Europastraße erfolgen, um nicht in geringer Entfernung zu diesem Punkt eine weitere Ein-Ausfahrt an der Oberboihinger Straße zu benötigen. Dafür müsste allerdings das heutige Bahnhofsgebäude abgerissen werden, in dem für die Dienstleistungen der Bahn nur noch geringer Raum benötigt wird. Nach Äußerungen des Technischen Beigeordneten Hajek wird dieses Gebäude aber auch nicht als städtebaulich unentbehrliches Glanzstück betrachtet (der ursprüngliche Bahnhof beherbergt heute die Post).

Bei dem neuen Konzept könnten vier Bussteige direkt vom Bahnsteig 1, auf dem die Züge aus Richtung Stuttgart ankommen, erreicht werden. Überhaupt wären die Busfahrer durch Sichtkontakt darüber informiert, ob Anschlusszüge bereits eingetroffen sind oder Verspätung haben und könnten sich in ihrer Abfahrt danach richten. Bei der vorgesehenen Flächenbelegung wäre auch noch genügend Platz, um an der Bismarckstraße ein Gebäude zu erstellen. Überhaupt könnte auch über dem Busbahnhof noch eine zusätzliche bauliche Nutzung erfolgen. Alles in allem ein Konzept über dessen Vor- und Nachteile Verwaltung, Gemeinderat und Grundstücksvermarkter nachdenken sollten anstatt es als nicht machbar abzuqualifizieren.


 


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