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Statt Handtüchern: Unsoziales Einfahrt freihalten - 7.5.2016
Einfahrten, die keine sind

  (mw) Auf Parkplatzsuche ein Ärgernis: "Einfahrt freihalten!" bei Einfahrten, die keine sind. Rechtlich ohne Bedeutung, doch die Anbringer der Tafeln sind überzeugt davon, damit einen Anspruch auf einen reservierten Privatparkplatz auf öffentlichem Raum zu haben.

Wer mit wachen Augen durch manche Stellen Nürtingens läuft oder radelt, sieht immer wieder gelbe Verbotsschilder, die die Einfahrt freihalten wollen, wo gar keine Einfahrt ist. Mitunter ist der Übergang schleichend: Das seit Jahren nie geöffnete Garagentor, bei dem sommers die wuchernden Wildkräuter davor anzeigen, dass es keine solche Nutzung mehr gibt. Oder eine theoretisch mögliche Einfahrt, doch ein dahinter seit Jahren gepflanzter Busch zeigt an, dass sie längst nicht mehr genutzt wird. Gipfelnd im Gartentor. All diese Beispiele verbindet, dass sie mit gelben Schildern "Einfahrt verboten!" versehen sind.

Gut, man könnte vergessen haben, die Täfelchen abzuschrauben. Doch es passiert durchaus, dass die Hausbesitzer tatsächlich auf die Botschaft der Schilder pochen und wohl auch davon überzeugt sind, dass das, was sie schwarz auf gelb angebracht haben, auch gelte. Da wird auch schon mal die Polizei bemüht, die aber dann - mit Recht - die Auskunft gibt, dass solche Schilder irrelevant sind. Am nächsten Tag wird wieder die Polizei gerufen, in der Hoffnung, eine andere Besatzung denke anders. Und erhält wieder dieselbe Antwort.

Schon schön: Man kommt heim, und vor der Wohnung ist für Laternenparker bereits ein reservierter Platz frei. Wer schon einmal drei Ecken weiter parken musste und seinen schweren Einkauf dann schleppen musste, kann dies nachfühlen. Also ein Schild "Einfahrt freihalten" oder gar "Ein- und Ausfahrt freihalten!" an das Gartentor geschraubt. Nur: Wo führt das hin? Und: Wer dennoch seinen Motorroller oder sein Auto dort abstellt , ist im Recht. Denn keine Einfahrt bleibt keine Einfahrt.

 


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