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  Soziales
 
Kinder-Kultur-Werkstatt ausgezeichnet - 11.12.2016
KIWANIS Preis für bürgerschaftliche Hilfsprojekte

  (th) Der KIWANIS Club Stuttgart (der Name ist indianischen Ursprungs und bedeutet soviel wie: Wir finden Freude daran, aktiv zu sein) hat zum fünften Mal den KIWANIS Preis für bürgerschaftliche Hilfsprojekte in der Region Stuttgart vergeben. Die drei Preisträger wurden bei der Gala im „Goldbergwerk“ auf dem ehemaligen Mahle Industrieareal in Stuttgart-Fellbach mit insgesamt 10.000 Euro ausgezeichnet. Die rund 350 Gäste spendeten am vergangenen Montag rund 50.000 Euro für den KIWANIS Hilfsfonds. Damit ist die Gala zum KIWANIS Preis eine der größten Charity-Veranstaltungen in der Region Stuttgart. Gabrielle Zull, Oberbürgermeisterin der Stadt Fellbach und Schirmherrin des KIWANIS Preises 2016, dankte den Spendern: „Sie übernehmen Verantwortung in der Gesellschaft, denn es gibt nicht Schöneres als strahlende Kinderaugen.“

Alle 20 eingereichten und die drei ausgezeichneten Projekte unterstützen Kinder und Jugendliche, die keine Zuwendungen von staatlichen und kirchlichen Institutionen sowie Wohlfahrtsverbänden erhalten. Die Jury unter dem Vorsitz des ehemaligen Justizministers von Baden-Württemberg, Prof. Dr. Ulrich Goll, zeichnete als ersten Preisträger den Förderkreis für krebskranke Kinder, Stuttgart, aus. Der Verein erhält 5.000 Euro, um für die Geschwisterkinder von krebskranken Kindern gemeinsame Aktivitäten zu organisieren, bei denen Geschwisterkinder den sorgenvollen Alltag vergessen und selbst einmal im Mittelpunkt stehen. Der Preis wurde an Prof. Dr. Stefan Nägele, 1. Vorsitzender, und Uta Schmidt-Schott, Schatzmeisterin, überreicht.

Mit dem zweiten Preis wurde die Kinder-Kultur-Werkstatt (KiKuWe), Nürtingen, ausgezeichnet. Die Initiative erhält 3.000 Euro, um jugendliche „Ausbilder“ mit Flüchtlings- oder Migrationshintergrund in der Jugendwerkstatt zu qualifizieren, damit diese ihre erworbenen Fähigkeiten im Metallhandwerk an Kinder weitergeben. Dabei können diese nicht nur ihre technischen Fähigkeiten erproben, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen anwenden und erweitern. Den Preis nahmen Julia Rieger, Geschäftsleitung des Vereins Freies Kinderhaus e. V., und Thomas Buttler, Leiter der Kinder-Kultur-Werkstatt, entgegen.

Als drittes Projekt wurden die Toleranzwochen der Stiphtung Christoph Sonntag mit 2.000 Euro ausgezeichnet. Die Toleranz-wochen ermöglichen Jugendlichen ab Klasse 9, sich in ganztägigen Workshops mit Fragen von Toleranz und Intoleranz auseinanderzusetzen. Wie wichtig die Förderung der privaten Initiativen ist, betonte Christoph Sonntag bei der Übergabe des Spendenschecks: „Wir haben kein Geld, aber Ideen.“

Der Stuttgarter KIWANIS Preis fördert seit nunmehr acht Jahren Projekte, die sich nachhaltig für Kinder und Jugendliche in der Region Stuttgart engagieren. „Der KIWANIS Preis ist eine wunderbare Veranstaltung, um Gutes zu tun und einen schönen Abend zu verbringen“, brachte es Thomas Sonnentag, Präsident des KIWANIS Clubs Stuttgart, auf den Punkt.

Dem Gastgeber und Hauptorganisator Jörg Rauschenberger mit seinem Team ist es wieder gelungen, ein scheinbar mit leichter Hand komponiertes Erlebnis in einer stilvollen, aber entspannten Atmosphäre zu schaffen, bei dem sich die Gäste wohlgefühlt haben. Ein wesentlicher Grund, weshalb der eigentliche Anlass weniger bedeutungsschwer daherkam.

Der KIWANIS Club Stuttgart e. V. wurde 1988 in Stuttgart gegründet. Die etwa 50 Mitglieder stellen sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in den Dienst der Gemeinschaft. Unterstützt werden vor allem das Kinderzentrum St. Josef in Stuttgart und die Kinder- und Jugendhilfe Neuhausen. Neben dem Fundraising zur Unterstützung des Bewerbungstrainings und von Freizeiten stehen die Förderung individueller Fähigkeiten und gemeinschaftliche Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt. Nach dem Leitmotiv „We build“ finanziert der Club aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und verschiedene Fundraising-Aktionen die Charity-Projekte.


 


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