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  Soziales
 
Spenden verhindern Defizit - 11.5.2017
Trägerverein Freies Kinderhaus

  (pm) Zur Mitgliederversammlung des Trägervereins Freies Kinderhaus hatte der Vorstand am letzten Dienstag, 2.Mai, geladen. Klaus Nägele, Martin Ott und Bernd Seefeldt erläuterten die inhaltlichen und finanziellen Entwicklungen des Gesamtvereins. Der scheidende Finanzvorstand konnte zum Ende seiner 10 jährigen Amtszeit positives berichten: In 2014 und 2015 hatte der Trägerverein Freies Kinderhaus noch sehr mit einem Minus zu kämpfen, das rund 4% des Gesamtumsatzes ausmachte. Dank des großen Spendenaufkommens, das sich durch den Benefiz-Lauf „renn-seegras-renn“ und andere Aktionen im Vergleich zu den Vorjahren verdoppelt hat, konnte im letzten Jahr ein deutlicher Überschuss erzielt werden. Die Erhöhung der städtischen Zuschüsse für die Kinderbetreuungseinrichtungen „wi-wa-wuschels“, „Waldkindergarten“ und „Freies Kinderhaus“ sowie einmalige Projektmittel lassen das Jahr 2016 voraussichtlich wesentlich besser abschneiden, so dass die abgeschmolzenen Rücklagen wieder gefüllt werden können. Der Jahresabschluss für 2016, der extern von der Firma PUR erstellt wird, liegt noch nicht vor, weil auch noch Unsicherheiten in den Projektabschlüssen bestehen.

Der Geschäftsführer Pit Lohse mahnte an, dass das Plus in 2016 als ein einmaliges Ergebnis angesehen werden muss, da durch die Pauschalisierung der Zuschüsse für Kinderbetreuung auch Rahmenbedingungen eingehalten werden müssen, die höhere Folgekosten haben, z.B. durch Neueinstellungen. Auch müssten Nachbesserungen in Gehältern der Verwaltung und der Hausmeisterei nun vorgenommen werden. „Sorgenkinder“ des Vereins sind weiterhin die Kinder-Kultur-Werkstatt und die Jugendwerkstatt, deren Fixkosten weiterhin die Einnahmen übersteigen. Die Mitglieder hoffen, dass durch die Bemühungen um Anerkennung als jugendhausähnliche Einrichtungen auch diese zukünftig ihre wichtige außerschulische Bildungsarbeit fortsetzen können.

Die Kassenprüfer Walter Breitfeld und Uli von der Dellen berichteten von der Belegprüfung der rund 40 Ordner im Jahr und beantragten die Entlastung des Vorstands, was einstimmig angenommen wurde. Als Nachfolger für Bernd Seefeldt wählte die Versammlung ohne Gegenstimmen Roger Barleben. Barleben ist mit den Finanzen der Kinderbetreuungseinrichtungen gut vertraut, ist er doch als Vater sowohl bei den wi-wa-wuschels als auch im Freien Kinderhaus aktiv. Auch an der Überarbeitung des Leitbildes ist er beteiligt, das den Abteilungen und Aktiven im Verein als Grundlage zur Qualitätssicherung und Evaluation dient. Bernhard Amsberg erläuterte die Überarbeitung zum Leitbild und dass dieser Prozess als Jahresthema auf verschiedenen Ebenen das Jahr 2017 prägen wird.

Der Trägerverein Freies Kinderhaus als Träger des kulturellen, sozialen und ökologischen Zentrums „Alte Seegrasspinnerei“ ist inzwischen Dach für verschiedene Initiativen, die jenseits der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. Strukturell fängt der Verein dies mit einem „Mieterrat“ auf, der mehr Verantwortung und Mitspracherecht in der Gestaltung und inhaltlichen Ausrichtung des denkmalgeschützten Areals übernehmen wird. Moni Armbruster und Anemone Welsner stellten sich als Gewählte des Mieterrats der Mitgliederversammlung vor. Die Diskussion um einen Namen für den Trägerverein wurde jedoch von der Mehrheit der anwesenden Mitglieder zu einem späteren Zeitpunkt verschoben, z.B. wenn der Kauf des Geländes im Jahre 2026 ansteht.


 


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