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  Geschichte
 
"Kilroy was here" - 2.1.2012
Die Geschichte des "grünen Männles", das im Header unserer STATTzeitung immer wieder auftaucht.

 

(mw) Was hat es mit dem grünen Männchen, das oben im Header immer wieder auftaucht, für eine Bewandnis? Was ist seine Geschichte?

Abgesehen von dem Symbolgehalt der Farben Rot und Grün im Logo und im Website-Header von STATTzeitung hat auch das "grüne Männle", das unermüdlich immer wieder über den Schriftzug linst, seine Geschichte. Früher war es - allerdings nicht unbedingt grün - öfters unter den Grafitti und Inschriften allüberall zu sehen, oft versehen mit den Worten "Kilroy was here" oder "Kilroy is watching you".

Das geht vermutlich bis in den Zweiten Weltkrieg zurück. Jedenfalls haben US-Soldaten "Kilroy was here" an alle möglichen Stellen geschrieben. Der Brauch wurde gerne übernommen und Zivilisten aller Art kopierten "den Kilroy". Er soll auch auf dem Mond in den Staub gezeichnet worden sein. 

Es ist nicht ganz sicher, aber nicht unwahrscheinlich, ob der "Kilroy"-Brauch auf den Schiffsinspektor James Kilroy zurückgeht, der auf Kriegsschiffen die für den Einsatz vorbereitet wurden, das Einschlagen von Nieten überprüfte und jeden überprüften Abschnitt mit den Worten "Kilroy was here" versah. Die Arbeiter wurden nach der Anzahl der eingeschlagenen Nieten bezahlt und Kilroy führte darüber Buch. US-Soldaten machten sich dann einen Spaß daraus, überall die Worte "Kilroy was here" zu platzieren, sodass der Eindruck entstand, dass immer und überall ein gewisser "Kilroy" der erste war, der der nach dem Motto von "Hase und Igel" bereits da war.

Später kam dann die bildhafte Darstellung dazu: Ein halbes Gesicht mit großen Augen, das dann über eine Mauer spähte, das "Kilroy-Männchen". Diese Zeichnung soll es aber bereits vorher gegeben haben, und sie war manchmal auch verbunden mit dem Slogan "Kilroy is watching you" oder "Schmoe is watching you", was mit einer anderen Sinnspitze verknüpft ist. Nicht das witzige Markieren eines ominösen Ersten und Schnellsten, sondern die totale Überwachung und fehlende Privatsphäre, denen nicht nur Soldaten sich ausgesetzt sahen, trat damit in den Vordergrund.

So war das über einen Rand linsende Gesicht, meist mit zwei Händen, die sich festhalten, mehr und mehr zu sehen, allermeist versehen mit den Worten "Kilroy was here".

Mehr dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Kilroy


 


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