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  Jugend
 
Spraywillige gestalten Eingang zur Shopping-Mall im Roßdorf - 26.5.2015
Graffiti-Projekt fand großen Zuspruch

  (mai) Der Eingang zur Ladenzone beim Dürerplatz im Roßdorf wurde in der Vergangenheit mehrfach mit Parolen verunstaltet und bot ein düsteres Bild. Seit Anfang Mai sieht die Scenerie dort anders aus. Ein buntes Graffito peppt die Location immens auf. Diese Sprüh-Aktion verlief nicht illegal bei Nacht und Nebel, sondern legal bei Sonnenschein mit vielen Akteuren, gemeinsam, aber auch gekonnt.

Die Idee dazu hatten der fürs Roßdorf zuständige Sozialpädagoge Dieter Runk und die Roßdorfer Pfarrerin Birgit Mattausch. Doch was braucht man für die Umsetzung? Ein Gerüst, Spraydosen, Spraywillige und eine Künstlerin, die dafür sorgt, dass der gute Wille auch schöne Wirklichkeit wird. Alles fand sich an einem Frühlingswochenende Anfang Mai am Dürerplatz ein.

Die Malerwerkstätte Schmid aus Nürtingen stellte kostenlos das Gerüst, die Spraydosen spendierte Erika Maag-Brammer, die evangelische Kirchengemeinde übernahm das Honorar für die Graffitikünstlerin und –lehrerin Elisa Graf. Unter ihrer Anleitung sprayten die Roßdorfer Konfirmandinnen und Konfirmanden ein großflächiges Bild auf die Eingangsseite der „Shopping Mall“ Roßdorf mit Roßdorflädle, Apotheke und anderen Geschäften.

Elisa Graf übertrug den Entwurf, der in einer Vorbesprechung mit den Jugendlichen erarbeitet wurde, freiweg auf die Mauer. Ohne Meterstab, Projektor oder anderen Hilfsmitteln. Vom Blatt Papier in der Hand auf etwa sechs auf drei Meter, mit der Nase an der Wand, auf einem Gerüst, das sich über mehrere Gerüstfelder und –Lagen hinwegsetzt, also ohne Überblick. Ein einziger Korrekturblick aus der Ferne noch, „das Pferd muss noch höher“, dann saß sie Skizze. Hut ab! Kunst kommt von Können. Elisa Graf hat es voll drauf.

Auch die Jugendlichen sprühten wie Profis unter ihrer feinen Führung, die Stimmung war ausgesprochen angenehm. Fachbegriffe wie "firstline", "outline" oder "caps" wurden gelernt und sofort angewendet. Zuschauende Roßdorferinnen und Roßdorfer versorgen die Gruppe mit Lob und Leckereien, das Genossenschaftslädle stellte Getränke und Strom fürs Radio zur Verfügung.

Das Kunstwerk zeigt die typischen Roßdorfer Hochhäuser, die Bungalows, einen Apfel (das Logo des genossenschaftlich betriebenen Roßdorflädles), ein wildes Roß und viel Grün, außerdem den Schriftzug „Roßdorf“ – ganz korrekt mit Scharf-ß geschrieben.

Weitere Fotos und Eindrücke vom Projekt findet ihr hier, auf einer kleinen Fotostrecke.

Weitere Projekte der Künstlerin, davon viele in Nürtingen, findet man unter go4graffiti-blogspot.com


 


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