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  Jugend
 
Umfrage über Jugendliche am HöGy - 8.5.2008

  (Spongo)

In Nürtingens bestem Gymnasium aller Zeiten, dem HöGy, treffen verschiedene Generationen aufeinander und wir meinen damit nicht die Endlossitzenbleiber, sondern sowohl Schüler als auch Lehrer. Der Spongo hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht wie die meisten Medien zu verallgemeinern, sondern ein differenziertes Bild herzustellen. Hierzu wurde eine Umfrage gemacht.

Die Antwortenverteilung der ersten Frage verblüfft wenig. Die Mehrheit der Schüler stimmt der Aussage nicht zu, während die Erwachsenen sie durchaus für richtig halten. Allerdings konnten die Wenigsten der Befragten auch gute Gründe für ihre Antwort nennen. So antwortete eine Schülerin auf die Frage, warum sie dem nicht zustimme: „Weil der Alkoholkonsum zurückgeht“. Bei den Erwachsenen gab es hier die verschiedensten Antworten, die von einem simplen „ja, stimmt“ bis hin zum mehrstündigen Monolog über das neugewonnene Selbstbewusstsein der heutigen Jugend reichten. Doch einige Erwachsene meinten sogar, dass sich das Verhalten Jugendlicher (es lebe der Genitiv!) im Vergleich zu früher kaum verändert, die Medienpräsenz jedoch stark zugenommen habe. Nun, ob die Jugend früher auch schlimm war, können wir aufgrund unseres Alters nicht beurteilen, darum sei es einmal so dahingestellt. Dass gesellschaftliche Probleme sowohl von als auch durch Jugendliche auf größeres öffentliches Interesse stoßen als noch vor einigen Jahren, lässt sich allerdings zweifelsfrei belegen.
Und so wäre es doch möglich, dass zwar die Extremfälle heute extremer, das Selbstbewusstsein etwas selbstbewusster, aber eben auch der Durchschnitt durchschnittlicher geworden ist. Was wir mit diesem Satz ausdrücken wollen, können Sie sich getrost selbst überlegen, in der nächsten Spongoausgabe nachlesen oder sich von einem Deutsch- oder Religionslehrer Ihrer Wahl interpretieren lassen. Fest steht nur, dass es ein Satz ist, den man sofort so unterschreiben könnte, wenn er nicht völlig falsch wäre. Und wie nun eben die kleinen Dinge im Leben nicht besonders groß sind, so haben wir mit Hilfe einer Mensamutter festgestellt, dass doch eigentlich eh jeder kifft. Außer ich.

Für alle anderen, die mit Drogenkonsum vertrauter sind als unsere Mensamutter: Nehmt euch in Acht, sonst geht es euch wie zwei von unseren Redakteuren, die einen Tag im Knast verbringen mussten. Nein, gekifft haben sie nicht (zumindest ist der Chefredaktion nichts bekannt) Also musste das einen anderen Grund haben. Hatte es auch: Ein Raum ohne Fenster, es ist 16 Uhr, es wird dunkel und man sitzt im Physikzimmer - da kommt einem doch gleich der Gedanke: hier ist es ja wie im Gefängnis.

Aus SPONGO, Schülerzeitung des HÖGY


 


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