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  Kurznachrichten
 
Grabfeld für Schmetterlingskinder auf dem Waldfriedhof - 15.5.2017

  (pm) Bunte Schmetterlinge haben sich auf einer filigranen Steinsäule niedergelassen. Links und rechts daneben erstreckt sich ein schmaler bepflanzter Streifen, in dem bunt bemalte Holzschmetterlinge scheinbar in der Luft schweben. Eine Bank lädt zum Verweilen ein. Diese Szenerie findet man auf dem Nürtinger Waldfriedhof. Dort wurde nun ein Grabfeld für tot geborene Kinder fertiggestellt.

„Die Eltern brauchen eine Stätte zum Gedenken“, beschreibt Friedhofsleiter Patrick Seitz die Situation, wenn Kinder tot geboren werden. Wiegen diese bei der Geburt weniger als 500 Gramm, gelten sie als Fehlgeburten. Diese Kinder werden umgangssprachlich Schmetterlingskinder, Sternenkinder oder Engelskinder genannt. Für sie besteht keine Bestattungspflicht, sie können aber bestattet werden. Bisher wurden sie in Kirchheim beigesetzt. Nun können Eltern von Schmetterlingskindern auch auf dem Nürtinger Waldfriedhof Abschied nehmen.

Im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs gingen vier Entwürfe ein, die von Vertretern des Tiefbauamtes, des Bauverwaltungsamtes und dem Friedhofsleiter beurteilt wurden. Ausgesprochen haben sie sich für den Entwurf der Steinbildhauer Alfred Jüttner und Karin Weinmann. Die gärtnerische Gestaltung übernahmen ehrenamtlich die Auszubildenden Claudia Eberspach und Malte Ehrhardt der Albrecht Bühler Baum und Garten GmbH. Die Stadt Nürtingen übernahm die Materialkosten.

Das Schmetterlingsgrabfeld sollte bunt und lebendig gestaltet werden, aber nicht überladen. Der fertige Entwurf fügt sich harmonisch in das Gesamtbild des Waldfriedhofs ein und bildet das sensible Thema angemessen ab. Ein darin enthaltenes Grab kann zwar nicht individuell gestaltet werden. Es ist jedoch möglich, Kieselsteine oder Schmetterlingsanhänger mit dem Namen des Kindes abzulegen. 


 


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