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  Zukunftsfähiges NT
 
Das Verhältnis zum Gemeinderat war Thema bei der dritten „Zukunftsfähigen Suppenküche" - 23.1.2015

  (forumNT) Im Mittelpunkt der dritten „Zukunftsfähigen Suppenküche" stand die generelle Frage, wie sich die Initiative „zukunftsfähiges NT" generell zur Stadtverwaltung und zum Gemeinderat verhalten soll.

Konkret ging es darum, ob bei der laufende Vortragsreihe „Forum zukunftsfähige Stadt" den sechs Gemeinderatsfraktionen im Herbst Raum gegeben werden sollte, Ihre Ideen für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik darzulegen. Die Positionen lagen zunächst auf den ersten Blick auseinander: Während die meisten meinten, dass eine wohlüberlegte Zusammenarbeit mit Verwaltung und Gemeinderat sinnvoll wäre, zumal dies auch in den Statuten der Transition-Town-Initiativen stünde, wurde auf der anderen Seite auch vertreten, dass dies bloße Energieverschwendung sei und es viel wichtiger sei, einfach die laufenden Projekte wie solidarische Landwirtschaft und Repair-Café weiter voranzutreiben sowie ganz neue anzustoßen. Daran sollten sich auch die Vorträge orientieren. Verwaltung und Gemeinderat seien dagegen eher Bremsklötze, und wenn man wolle, dass sich da was bewege, müsse man einfach das
Zukunftsfähige ganz praktisch tun.

Im Verlauf des Gesprächs näherten sich die Positionen dann etwas an. Was aber den konkreten Vorschlag mit der Vortragsreihe anging, so kam man dazu, dass dies frühestens im nächsten Frühjahr angesagt sei. Man brauche eine entspannte Vorlaufzeit, während der man schon einmal seine Fühler zu allen sechs Fraktionen ausstrecken könne, sonst würde das Projekt möglicherweise schon in Vorbereitung scheitern. Außerdem sei es gut, einen Kooperationspartner zu finden, der nicht den Geruch des alternativen Lagers habe. Schließlich sei das Projekt nur dann ‚nachhaltig', wenn vorab schon Bahnen gelegt würde, wie nach den Vorträgen die Kooperation mit und die Kommunikation unter den Gemeinderatsfraktionen weitergehen könnte. Wünschenswert wäre es, wenn sich eine temporäre Gruppe zusammenfände, die all dies bearbeitete. Ziel könnte sein, mit allen Akteuren (Gemeinderat, später auch Verwaltung, zukunftfähiges NT und weitere Initiativen eine Ebene zu betreten, die jenseits aller konkreten Projekte einen Diskurs über grundlegende Überzeugung zur Stadt (-gesellschaft) ohne parteipoltischer Abgrenzung voneinander aber in gegenseitiger Bereicherung ermöglicht.

Der Punkt „Transition Town Nürtingen?" wurde nur angerissen, der Vorschlag steht im Raum, für die Suppenküche am 13. März Vertreter_innen von der Tübinger und Esslinger tt-Initiative einzuladen.

Beibehalten wurde bei der Suppenküche das Ritual vor den Beratungen gemeinsam zu speisen - dieses Mal: Kartoffelsalat und Tofuwürstchen, die Reste somit des Kulturkantine-Tagesgerichtes. Danach ging man aber erstmals nicht in den Kreis, sondern beriet in Form eines Stammtischgesprächs - eines sehr strukturierten und konzentrierten.

Die nächste Suppenküche ist am 6. März um 17 Uhr in der Kulturkantine der Alten Seegrasspinnerei. Neue Vorschläge, worüber sich ausgetauscht werden soll, sind willkommen.

Kontakt und Informationen unter (07022) 216 166.


 


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