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Flüchtlingshilfe K4 aktiv - 19.4.2014
Kommunikation und Information

 

(pm) Gespräch mit den Anwohnern

Die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe K4, die sich anlässlich der Errichtung eines Containerdorfs für Flüchtlinge in der Kanalstraße gegründet hat, lud Anfang April die direkten Anwohner ein, um in einem gemeinsamen Gespräch die letzten Monate Revue passieren zu lassen. Die Tatsache, dass nun 120 neue Nachbarn auf dem Berufschulparkplatz wohnen, wurde von den Anwohnern als unproblematisch gesehen. Die Verantwortung, Flüchtlinge aufzunehmen, wurde nicht angezweifelt. Kritik wurde an dem Vorgehen des Landkreises geäußert, der inzwischen ein Gelände gerodet hat, um neue Parkplätze zu schaffen, ohne die Bürger zu informieren oder den angrenzenden Bewohnern Einsicht in die Pläne zu geben. Bezüglich des Containerdorfs selbst wurde bemängelt, dass durch die Beleuchtung während der ganzen Nacht auch die Schlafzimmer der Anwohner erleuchtet werden. Eine Ansprechperson beim Landkreis sei schwer zu ermitteln. Hier konnten Ehrenamtliche der Flüchtlingshilfe helfen und Kontaktadressen vermitteln.

Die Flüchtlinghilfe K4 zeigte sich enttäuscht, dass weder die Stadt Nürtingen noch der Landkreis bereit waren, das Gespräch mit der Nachbarschaft zu suchen, um im Austausch zu bleiben und etwaige Störungen aufzunehmen und zu bearbeiten. Auf Initiative des Netzwerks Flüchtlingsarbeit Nürtingen (NFANT), der Kirchen und des Trägervereins Freies Kinderhaus fand nun diese \"Bürger reden mit Bürgern\"-Veranstaltung statt. Über kontakt@fluechtlingshilfe-k4.de will die Gruppe weiterhin Ansprechpartner für die Nachbarn und Anwohner sein, um das Zusammenleben mit den neuen Nachbarn zu erleichtern.

Gespräch mit der Arbeiterwohlfahrt

Zuvor hatte das Netzwerk Flüchtlingsarbeit Nürtingen die Arbeiterwohlfahrt (AWO) eingeladen, die vom Landkreis mit der Betreuung der Flüchtlinge beauftragt ist. Sehr deutlich wurde, dass der umfangreiche Aufgaben-Katalog ohne die konstruktive Mitarbeit der Ehrenamtlichen nicht zu erfüllen ist. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben oftmals aus beruflicher Erfahrung vielfältige Kompetenzen und können somit die AWO qualifiziert unterstützen. Voraussetzung für das Netzwerk Flüchtlingsarbeit sind jedoch Transparenz und regelmäßige Kommunikation.

Als unabdingbar erachteten die Ehrenamtlichen zudem eine zusätzliche finanzielle Ausstattung der AWO, um die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen besser koordinieren und eine zufriedenstellende Begleitung der Flüchtlinge gewährleisten zu können. Auf Unverständnis stieß, dass noch immer ein im Flüchtlingsaufnahmegesetz vorgesehener Aufenthaltsraum fehlt, der den Kindern für Hausaufgaben und Spielen zur Verfügung steht.

Vorträge für Flüchtlingshelfer

Die ehrenamtlichen Frauen und Männer, die unter anderem über die Vermittlung erster Deutschkenntnisse, die Betreuung der Kinder und Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen die einzelnen Flüchtlinge besser kennenlernen, werden oft mit deren Schicksalen konfrontiert. NFANT hat daher Vorträge für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer/innen aus allen Standorten von Nürtinger Flüchtlingsunterkünften - Neckarhausen, Oberensingen, Stuttgarter Straße und Kanalstraße - initiiert zu den Themen Traumata erkennen, rechtzeitig Hilfe vermitteln oder die komplizierten Vorgänge eines Asylverfahrens.


 


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