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  Foto der Woche
 
Sogenanntes Judenhaus jetzt kleingehäckselt - 23.7.2017

  (mw) Das Gebäude Gerberstraße 26 stand neben der Eisenbahnbrücke, die über die Steinach und die Gerberstraße führt. Im Volksmund wurde es als "Judenhaus" bezeichnet. Jetzt wurde es abgerissen um einem Neubau Platz zu machen.

Es handelte sich um das erste Wohnhaus, das ein Jude im 19. Jahrhundert nach der erneuten Niederlassung von Juden in Nürtingen erwarb. Veit Liebmann aus Wankheim (Jahrgang 1807), der einen Textilladen in der Frickenhäuser Straße 20 hatte, kaufte dieses Haus am 6. Mai 1863. Nach seinem Tod ging das Wohnhaus je hälftig an seine Schwiegersöhne Leopold Herrmann und August Wallerstein. 1876 gehörte es dem Nürtinger Viehhändler Leopold Herrmann allein, der es baulich verbesserte.  Nach dem Tod von Leopold Herrmann im Jahr 1900 und seiner Frau Fanny geborene Liebmann  im Jahre 1902 blieb das Gebäude im Besitz des zweitältesten Sohnes, Ferdinand Herrmann (Jahrgang 1876). Auch er ließ das Haus ausbauen und er errichtete einen Anbau. Ferdinand Herrmann war zeitlebens eine stadtbekannte Erscheinung und wurde bereits vor dem Dritten Reich zur Zielscheibe antisemitischer Schmähungen. 1927 wurde das Gebäude zwangsversteigert, da Ferdinand Herrmann in wirtschaftliche Schwierigkeiten gekommen war. Es ging 1928 in den Besitz der Stadt Nürtingen über.


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