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Würfelspiel mit Giersch - 23.5.2017

  (mai) Schließen Sie Frieden mit dem Giersch empfahl der Wildpfanzenexperte Dr. Strauß bei seinem Vortag dieses Frühjahr in der Buchhandlung Zimmermann. STATTzeitung schließt sich an: Giersch ist ein Geschenk, das nicht bekämpft sondern aufgegessen werden sollte.

Giersch ist ein treuer Begleiter, hat man ihn mal im Garten, wird man ihn nicht mehr los. Er treibt vom Frühjahr bis zum Herbst immer wieder aus, so kann man ihn die ganze Vegetationssaison über genießen ohne ihn jemals pflegen zu müssen. Die Pflanze hat einen Geschmack zwischen Petersilie, Möhren und Sellerie. Die Blattstängel sind fein geschnitten saftig-knackig, sie können roh genossen, in Butter geschwenkt oder sonstwie in der Küche verwendet werden.

Für unser Rezept sammeln wir die noch jungen zarten und langen Blattstängel, am besten solche, die zwischen anderen Pflanzen gewaltig den Hals recken müssen um etwas Sonne abzubekommen. Diese Stängel sollten etwa 20 - 30 cm lang und möglichst dick sein, damit die Arbeit nicht so mühselig ist. Unten abschneiden und das Blattgrün wegmachen (könnte man als Spinat verwenden).

Das Wildgemüse waschen, mit einem Tuch trocknen und in Würfel schneiden. Die Würfel in einen Suppenteller oder eine flache Schale geben. Brotscheiben mit Butter beschmieren, in Würfel schneiden und mit der Butterseite in die Gierschwürfel tunken. Leicht salzen und essen.

Die Butterbrot-Gierschwürfel eignen sich gut als Vesper oder als Versucherle wenn man Gäste hat. Lecker ist es auch die Würfel in einer Gemüse- oder Spätzlespfanne unterzumischen. Phantastisch machen sich die Teile in Kartoffel- oder Nudelsalat. In einem Glas hält sich das geschnittene Wildkraut etwa zwei Tage. Es eignet sich gut als Mitbringsel.

Ein Portrait von Giersch findet ihr bei Wikipedia. Bitte genau anschauen, man könnte Giersch mit nicht essbaren Pflanzen verwechseln.

P.S. Giersch findet man auch wild in der Natur. Aber Wildkräuter nur an geschützten Stellen sammeln, also nicht am Straßenrand, auf frisch gedüngten Wiesen, auf Obstplantagen und Weinbergen (dort wird ordentlich gedüngt). Ebenso sollten nur die Kräuter gesammelt werden, bei denen mann und frau sich auch gaaanz sicher ist. Verzehrt werden sollten Wildkräuter nie in großen Mengen.

Hier gehts zur Seite von Dr. rer. nat. Markus Strauß. Der Experte arbeitet mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) zusammen.




 


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