Forum

  Nachrichten
Kommunalpolitik
Politik
Umwelt
Kultur
Stattzeitung aktuell
Sport
Nürtingen global
Jugend
Personalia
Verkehr
Arbeitswelt
Soziales
Geschichte
Bauen
Presseschau
Wirtschaft
Ausgewähltes
Zukunftsfähiges NT
NTegration
Veranstaltungstipp
Foto der Woche
EssBar
LesBar
Leserbriefe

  
Terminkalender
Veranstaltungen
Ausstellungen

  
Kulturtipps
Kneipentest
Bücher
Filme
Musik
Lyrik
Reisen
Hörbücher
NTouren
NThörBar
Musikmachende

  Schatzkästle
Fotogalerie
Fortsetzungsroman
Links
Was kochsch du?
Gabi Zapf (Roman)
Fundgrube
Rundschlag
Jahreszeiten
Hausmittel

  Über uns


 

  Kommunalpolitik
 
Bürgerbeteiligung kommt langsam in Gang - 21.6.2013
Anregungen zur Freiflächengestaltung im Wörth vorgestellt

 

(th) Mitte Juni verfolgten etwa zwanzig Interessierte die Präsentation der von Bürgerinnen und Bürgern eingereichten Anregungen zur Gestaltung der Freiflächen des Wörth-Geländes. Die mit der Planung und Moderation beauftragten Landschaftsarchitekten welsner + welsner hatten die Vorschläge thematisch gegliedert und grafisch ansprechend aufbereitet. Ulli Welsner war mit der Zahl von 61 Einsendungen zufrieden. Bei der Befragung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) seien zwar mehr Fragebögen ausgefüllt worden, dafür ging es aber bei der Wörth-Beteiligung auch nicht um eine Auswahl aus vorformulierten Antwortmöglichkeiten, sondern um die eigenständige Formulierung von Gestaltungsvorschlägen. Auch Kinder und Jugendliche seien mit 16 Zuschriften erfreulich gut vertreten. Außerdem haben auch Gruppen, wie der Naturschutzbund Esslingen, der Ruderclub und ein Geographiekurs des Max-Plank-Gymnasiums Vorschläge eingereicht.

Viele Anregungen beschäftigten sich mit der Konkurrenz von Radfahrern und Fußgängern auf dem Uferweg, die entschärft werden soll. Man wünschte sich auch dass der Weg asphaltiert und gar beleuchtet wird. Um das Ufer besser erlebbar zu machen wurde auch vorgeschlagen, den Damm abzutragen und das Gelände niedriger zu legen, da ja der künftige Hochwasserschutz durch das Untergeschoss der geplanten Bebauung gewährleistet werden soll. Die Landschaftsarchitekten erkannten bei den verschiedenen Vorschlägen, dass es zwischen den Bestrebungen, den Uferraum stärker erlebbar zu machen und den Forderungen, der Natur genügend Raum zu lassen, zu Konflikten kommen kann.

Die Planer haben die Vorschläge (6 MB) den Themen Wegeführung und Erschließung, Treffen und Kommunikation, Gastronomie, Erlebbarkeit der Uferzone, Spiel und Bewegung, Pflanzen und Tiere, Hochwasserschutz, Neue Bebauung sowie den Orten Pumpenhaus und Auwald, Ruderclub, Museumsplatz und gegenüberliegendes Neckarufer zugeordnet.

Im Publikum wurden viele Vorschläge auch als Aufforderung, die geplante Bebauung insgesamt nochmals in Frage zu stellen, interpretiert. Annemone Welsner sicherte zwar zu, auch das große Ganze im Blick zu behalten, aber bei dem aktuellen Verfahren gehe es nur um die im Bebauungsplan vorgesehenen Freiflächen, nicht um das Bebauungskonzept. Die kommenden Workshops beschäftigen sich am 26. Juni mit Wegeführung, Erschließung und Verkehr im gesamten Planungsgebiet, am 3. Juli mit Überlegungen für den Bereich vom Stadtmuseum bis zum Neckarufer und am 10. Juli mit der Gestaltung des Bereiches vom Ruderclub bis zum Pumpenhaus. Außerdem soll es auf Grund der starken Beteiligung von dieser Seite auch einen Workshop für Kinder und Jugendliche mit ihren speziellen Interessen an dem Gebiet und ihren speziellen Bedürfnissen für die Beteiligung geben.


 


Anzeigen




Impressum
© 2004-2017 Nürtinger STATTzeitung