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  Kommunalpolitik
 
Gemeinderat beschließt Kreuzkirchpark und Fußgängerzone - 25.2.2015
außerdem kinder- und jugendpolitische Sprecher

  (th) Die erste Gemeinderatssitzung im Jahr 2015 begann angesichts einer Tagesordnung mit 22 Punkten bereits um 17 Uhr.

Als erstes wurden auf einen Antrag der SPD und des Jugendrates die Fraktionen aufgefordert, kinder- und jugendpolitische Sprecher zu benennen, die als Ansprechpartner des Jugendrates, aber auch anderer junger Menschen und als kompetente jugendpolitische Vertreter ihrer Fraktionen dienen sollen.

Als nächstes bekam der Geschäftsführer der Regio Stuttgart Marketing GmbH Gelegenheit, die Arbeit seiner Institution im Bereich der Tourismusförderung vorzustellen, an der auch Nürtingen beteiligt ist. Die Regio Stuttgart Marketing GmbH spricht die verschiedenen Zielgruppen des regionalen Tourismusangebotes jeweils getrennt mit eigenen Marketingkonzepten an und unterscheidet dabei zwischen regionalen, nationalen, internationalen Besuchern, Business-Touristen sowie Bus- und Gruppenreisenden. Bei den verschiedene Projekten wie Messeauftritt, i-Punkt, Radiospots, Flyer, Smartphone-Apps oder Luftfilmen werden jeweils auch die Nürtinger Angebote präsentiert, was eine höhere Effizienz gewährleistet, als ein eigenes Marketingangebot, was von den Stadträten ohne Widerspruch zur Kenntnis genommen wurde. Über eine Konzeption zum Thema Stadtmarketing und Tourismus in Nürtingen wurde noch nicht entschieden.

Familien und Kinderplatz hinter der Kreuzkirche

Sodann wurden die aktuellen Planungen des Büros Gruppe S für den Jordery-Platz zwischen Kreuzkirche und Stadthalle behandelt, die nach einer Vorstellung im vergangenen Frühjahr nochmal zu überarbeiten waren. Nun wird geplant, die Schleppstufen und den Hölderlinbrunnen, der zusätzlich beleuchtet werden soll, an ihren aktuellen Positionen zu erhalten, die Rasenfläche an der Kreuzkirche durch eine Pflasterfläche zu ersetzen, außer einem Fontänenfeld vor der Stadthalle weitere Spielelemente zu integrieren und den notwendigen Fallschutz anstatt durch die bisherigen Holzhackschnitzel durch Gummibeläge zu gewährleisten. Der Jugendrat hat zusätzlich angeregt, eine Schaukel aufzustellen, die die Planer zwischen den Bäumen, wo bis vor kurzem die Bushaltestelle war, vorgesehen haben (Plan: Gruppe S). Wenn die Ausschreibung Ende des Jahres genauere Kosten für die Ausstattung ergibt, soll entschieden werden, welche Elemente mit dem Budget von 800.000 Euro realisiert werden.
Die Liberalen aktiven Bürger / FWV (LAB/FWV) sprachen sich gegen den vorgesehenen Standort für eine Schaukel aus und plädierten auch dafür, weiterhin Holzhackschnitzel als Fallschutz zu verwenden. Bastian Kuthe, Grünplaner im Hoch- und Tiefbauamt erklärte daraufhin, dass die Schaukel auf Grund von notwendigen Abständen eigentlich keinen anderen Standort bekommen könnte und dass die Verwendung von Holzhackschnitzeln einen höheren Aufwand bei der Pflege der Fläche bedeuten würde.
Norbert Morgenthaler von der CDU pochte darauf, dass das Budget von 800.000 Euro eingehalten wird, weshalb seine Fraktion über einzelne Aspekte der Konzeption erst diskutieren wird, wenn die Ergebnisse der Ausschreibung vorliegen.
Dieter Braunmüller von der Nürtinger Liste / Grüne (NL/G) machte deutlich, dass ihm auch 800.000 Euro zu hohe Kosten für den Platz darstellten. Er befürchtete eine Übermöblierung der Fläche und plädierte dafür, das Fontänenfeld nicht zu realisieren, bei den Holzhackschnitzeln als Fallschutz zu bleiben und die Grünfläche an der Kreuzkirche zu erhalten.
Achim Maier von den Freien Wählern begrüßte das Ergebnis der Überarbeitung und forderte ebenfalls, dass der Kostendeckel von 800.000 Euro eingehalten wird.
Hans-Wolfgang Wetzel von der SPD freute sich, dass sich die Gestaltung von einem großstädtisch leeren Platz zu einem Familien-und-Kinder-Platz gewandelt habe, der einen Gewinn für Nürtingen darstellen werde.
Raimund Braun von der Fraktion NT14 kritisierte, dass für den Beschluss notwendige Unterlagen; wie detaillierte Pläne und Kostenberechnungen fehlten, wodurch eine Kontrolle der Verwaltung durch den Gemeinderat nicht möglich sei.
Bei der Beschlussfassung wurde zunächst der Antrag der LAB/FWV gegen den Standort der Schaukel und den Fallschutz aus Gummi abgelehnt und sodann der vorliegenden Planung und der Ausschreibung der Arbeiten mehrheitlich zugestimmt.

Gestaltung der Fußgängerzone

Für die Ausführung der bereits im Grundsatz beschlossenen Erneuerung der Oberflächen in der Fußgängerzone im Bereich Brunnsteige, Neckarsteige, westliche Kirchstraße ist vorgesehen in der Neckarsteige das vorhandene Granitkleinpflaster im Fahrbereich bis an den Anschluss der Lampertstraße fortzuführen, während im Gehwegbereich weiterhin Porphyrplatten verlegt werden. Die Fahrverkehrsführung in die Lampertstraße soll durch Materialwechsel und Höhenversprung gekennzeichnet werden. In der Brunnsteige und in der Kirchstraße soll die Fußgängerzone mit gelb-grauem Granitmaterial neugestaltet werden unter Beibehaltung der bisherigen Feingliederung. Im Bereich der Schaufenstervorzone und von Außengastronomie sollen geh- und rollfreundliche Oberflächen geschaffen werden, um den Lammbrunnen soll die Aufenthaltsqualität durch Vegetation und Möblierung verbessert werden und das Ganze soll durch Maßnahmen zur Fassadenbegrünung, Straßenbeleuchtung und Lichtgestaltung flankiert werden. Als Beispiele für die neu verwendeten Materialien sollen Musterflächen in der Innenstadt hergestellt werden.
Nachdem das Thema bereits öffentlich im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vorberaten worden war, fragte nur Raimund Braun nach einem Gesamtkonzept (das den Stadträten der vorigen Amtsperiode bekannt war) und Alternativen für die Entscheidung. Bei einigen Enthaltungen stimmte die Mehrheit des Gemeinderates aber den Gestaltungsvorschlägen zu.

Ohne Aussprache, nur mit dem von Jürgen Geissler (Liberale aktive Bürger / FWV – LAB/FWV) übermittelten Dank des Oberensinger Bürgerausschusses, beschloss der Gemeinderat einstimmig die Neugestaltung des Bereiches Denkendorfer Weg / Wendlinger Straße mit Kosten von ca. 670.000 Euro.

Ebenso einstimmig wurde die Verlegung des Kanals aus dem Bereich der Fachhochschule, die dort ein neues Medienzentrum bauen will, in die Heiligkreuzstraße für 750.000 Euro beschlossen.

(Fortsetzung folgt)
 


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