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  Kommunalpolitik
 
Elektrobus - 27.4.2015
Gemeinderat entschied im März

  (th) Bevor im März die Haushaltsanträge beraten worden waren, hatte der Gemeinderat zunächst entschieden, ob die geplante Elektrobusverbindung zum Gewerbegebiet Bachhalde mit zwei Minibussen für je 7 Fahrgäste oder mit einem Midibus für etwa 40 Passagiere betrieben werden soll. Bei den Diskussionsbeiträgen ging es dabei immer wieder auch um die grundsätzliche Sinnhaftigkeit diess Verkehrsangebotes.
Peter Scharf, zuständig für Verkehrsplanung im Hoch- und Tiefbauamt, erläuterte die Vor- und Nachteile der beiden Varianten: ein Midibus bietet die größere Kapazität, ist aber weniger flexibel einsetzbar, da er nur von Personen mit Personenbeförderungsschein gefahren werden darf. Zwei Minibusse sind zwar flexibler einsetzbar, haben aber weniger Plätze und verursachen höhere Personalkosten, da zwei Fahrer benötigt werden. Wegen der höheren Flexibilität empfahl die Verwaltung die Anschaffung von zwei Minibussen.
In den Stellungnahmen der Fraktionen sprach sich Jürgen Gairing Fraktion Liberale-Aktive Bürger-FWV (L-AB-FWV) ebenfalls wegen der höheren Flexibilität für zwei Minibusse aus.
Matthias Hiller (CDU) stellte die Frage in den Raum, warum eine Elektrobuslinie, deren Vorteile vor allem in ihren geringen lokalen Lärm- und Schadstoffimmissionen liegt, ausgerechnet für ein Gewerbegebiet eingerichtet werden solle. Da er das Projekt wegen dem jährlich erforderlichen Zuschuss von 100.000 Euro grundsätzlich ablehne, werde er selbst sich bei dieser Detailentscheidung enthalten.
Auch Bernd Sackmann von der Nürtinger Liste / Grüne (NL/G) bezeichnete die Bachhalde als das falsche Ziel für ein gutes Angebot. Als bessere Alternative nannte er eine Anbindung des Rieth, die ebenfalls verbesserungsbedürftig sei und wo überwiegend Wohnhäuser an der Strecke liegen.
Otto Unger (Freie Wähler) erhob die Elektromobilität zur Pflichtaufgabe der Stadt und plädierte für die Anschaffung von zwei Minibussen.
Auch Hans-Wolfgang Wetzel (SPD) sprach sich für die Minibusse aus und wies darauf hin, dass mit dem Projekt eine erste Maßnahme des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) umgesetzt würde.
Julia Rieger (NT14) hatte Zweifel, ob es sich lohnt, für diese Maßnahme jährlich 100.000 Euro auszugeben.
Mit knapper Mehrheit folgte der Gemeinderat schließlich dem Vorschlag der Verwaltung.
 


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