Forum

  Nachrichten
Kommunalpolitik
Politik
Umwelt
Kultur
Stattzeitung aktuell
Sport
Nürtingen global
Jugend
Personalia
Verkehr
Arbeitswelt
Soziales
Geschichte
Bauen
Presseschau
Wirtschaft
Kurznachrichten
Zukunftsfähiges NT
NTegration
Veranstaltungstipp
Foto der Woche
EssBar
LesBar
Leserbriefe

  
Terminkalender
Veranstaltungen
Ausstellungen

  
Kulturtipps
Kneipentest
Bücher
Filme
Musik
Lyrik
Reisen
Hörbücher
NTouren
NThörBar
Musikmachende

  Schatzkästle
Fotogalerie
Fortsetzungsroman
Links
Was kochsch du?
Gabi Zapf (Roman)
Fundgrube
Rundschlag
Jahreszeiten
Hausmittel

  Über uns


 

  Kommunalpolitik
 
Preisgericht hat über die Bahnstadt der Zukunft entschieden - 28.9.2017
Interview mit der Sachpreisrichterin und Jugendrätin Ronja Damitz

 

(fm) Die Bahnstadt ist das Gebiet rund um den Nürtinger Bahnhof – zum Beispiel der Busbahnhof, die Unterführungen, Teile der Straßen in der nahen Umgebung, die Fläche zwischen Bahngleisen, Rümelin- und Plochinger Straße.
Seit einigen Jahren wird geplant, wie dieses Gebiet aufgewertet und besser genutzt werden kann. Im Frühjahr und Sommer 2014 haben bereits Bürger- und Jugendbeteiligungen stattgefunden, um die Meinungen und Bedürfnisse der Bevölkerung direkt einbeziehen zu können. Dieses Jahr hat dann ein Preisgericht, bestehend aus Sadt- und Landschaftsplaner*innen, Büger*innen, Gemeinderät*innen und auch Jugendvertreter*innen, aus den eingereichten Vorschlägen die drei Gewinner ausgesucht. Diese Sieger-Pläne stellen die Basis für die weitere, feinere Planung dar.
Alle Pläne, die es in die letzte Runde des Gerichts geschafft haben, wurden vergangene Woche in der Kreuzkirche ausgestellt. Diese hat die Jugendvertreterin aus dem Preisgericht Ronja Damitz mit der STATTzeitung besucht.

Welchen Bezug hast du zur Bahnstadt? Was ist deine Rolle?
Ich wurde in meiner Rolle als Jugendrätin als Sachpreisrichterin ausgewählt. Die Jugendlichen sollten dort auch eine Stimme bekommen und dafür wurde ich entsandt.
Davor gab es ja auch schon eine Jugendbeteiligung zur Bahnstadt.
Bei der Jugendbeteiligung habe ich nicht mitgewirkt, aber die Ergebnisse habe ich berücksichtigt. Natürlich habe ich als Einzelne nicht für alle Jugendlichen sprechen können, aber ich bin ja auch eine von ihnen. Die Ergebnisse aus der Jugendbeteiligung habe ich nätürlich auch einbringen können. Außerdem sind die geäußerten Bedürfnisse der Jugendlichen auch schon im Ausschreiben formuliert worden.
Welche waren das konkret?
Es ging viel um die Aufenthaltsqualität. Dass man sich also gut um den Bahnhof herum aufhalten kann. Und dann war natürlich das JaB ein großes Thema. Wichtig war dabei, dass es viel Platz und ein eigenes Gebäude hat und nicht in einem Gebäudekomplex untergebracht wird. Die Jugend möchte einen Platz für sich und darauf habe ich dann auch geachtet. Das wurde in einigen Plänen vorgesehen, aber nicht zwingend. Später bei der Bewertung konnte das dann auch angegeben werden und ich habe mich dafür ausgesprochen, dass bei späteren Planungen und der Umsetzung der Standort des JaB besser berücksichtigt werden sollte.
Bist du zufrieden mit den Ergebnissen?
Mit den drei Plänen bin ich eigentlich sehr zufrieden. Ich habe ja auch mitbestimmen dürfen. Ich konnte mich zu Jugend-Themen äußern, aber natürlich musste ich auch beachten, was in Bezug zu Verkehr und Infrastruktur sinnvoll ist. Ich musste abwägen, dass übereinstimmt, was wir Jugendliche uns vorstellen und was sonst noch wichtig ist. Ich habe mir das zuerst zu einfach vorgestellt. Aber ich denke das Ergebnis ist dafür gut gelungen.
Erklär uns doch mal den Sieger-Plan.
Was mir gefällt: man hat die stark erweiterte Saubachunterführung, damit die Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen gut durchkommen - das ist ja momentan etwas problematisch. Wenn man aus der Unterführung rausfährt, ist immer noch der Saubach geöffnet. Man kommt also durch Grün und Wasser zu den Schulen oder auch in die Innenstadt. Da, wo momentan der ZOB liegt, soll ein Gebäudekomplex für Einzelhandel hinkommen – schön begrünt und mit Dachterrasse (Anmerkung: der ZOB wird von seinem heutigen Platz auf die Parkfläche zwischen Oberboihinger Straße und Bahngleisen verlegt). Es gibt Platz für Picknick und Parkbänke, auch auf der anderen Seite der Bahnschienen. Dort sollen Terrassen direkt am Saubach gebaut werden.
Das Jugendhaus ist nicht separat auf diesem Plan. Im jetzigen JaB-Gebäude ist Gastronomie vorgesehen und das Jugendhaus soll auf die unterste Etage im großen Gebäudekomplex am geöffneten Saubach.
Das war ein wichtiger Punkt. Deshalb hat mir der Plan auch nicht ganz so gut gefallen. Aber ich hab meine Meinung geäußert, dass man das in der späteren Planungen berücksichtigen sollte.
Was war an anderen Plänen besser? Der Sieger wird ja nicht eins zu eins umgesetzt, sondern ist nur eine Basis. Was aus den anderen Plänen sollte man noch umsetzten?
Noch mehr Grünflächen und mehr vom Bach. Es gibt aber trotzdem schon schöne Möglichkeiten. Und mehr Begrünung rund um das JaB, falls es wirklich im jetzigen Gebäude bleiben könnte. Freitreppen wären auch toll.
Vielen Dank für das Interview!


 


Anzeigen




Impressum
© 2004-2017 Nürtinger STATTzeitung