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  Kommunalpolitik
 
Nürtingens neuer "Baubürgermeister" heißt Andreas Erwerle - 20.4.2007
erleichterte Gesichter nach spannender Abstimmung

 

(mai) Endlich ist die Odysee von der Suche nach einem neuen Technischen Beigeordneten (umgangssprachlich "Baubürgermeister") für die Stadt Nürtingen beendet. Nachdem der erste Versuch recht unglücklich gescheitert war (wir berichteten), hatte es nun beim zweiten Anlauf ein Tauziehen gegeben, wer welchen Bewerber ins Boot holt.

Nach einer Vorauswahl durch einen eigens eingerichteten Wahlausschuß  durften sich letztlich drei Bewerber öffentlich dem Gemeinderat präsentieren, von denen einer, Bernd Bielecke, kurz zuvor das Handtuch schmiss. So blieben es nur noch zwei, die sich darbieten konnten, Andreas Erwerle und Klaus Fay. Wählbar blieben allerdings alle Bewerber auf die Stelle.

Öffentlich bekannten die Freien Wähler, Nürtinger Liste/Grüne und die Jungen Bürger  im Vorfeld, dass  ihrer Ansicht nach auch  Joachim Hülscher, der es  nicht in den Kreis der letzten drei geschafft hatte, Gelegenheit bekommen sollte sich der Öffentlichkeit vorzustellen, da er durchaus auch Aussichten auf eine gute Stimmenzahl hatte. Hülscher hatte sich erst nach der festgelegten Frist beworben, und seine Kandidatur nach der Vorauswahl kurzfristig zurückgezogen, ein Zickzackurs, der ihm eine häufige Erwähnung in der Tagespresse einbrachte.

Während sich Erwerle, 46, derzeit Hochbauamtsleiter in Nackarsulm, frei redend und eher als gemütlicher Typ präsentierte, nutzte Klaus Fay, 48, Projektmanager einer großen Versicherungsgesellschaft, eine Bildschirm-Präsentation für seine Vorstellung und betonte seine sportliche Kämpfernatur. Trotzdem erhielt er keine einzige Stimme. Die Stadträtinnen und Stadträte hatten sich zu ihrer Entscheidung schon im Voraus Gedanken machen können, denn die Kandidaten hatten sich vorab nicht nur vor dem Wahlausschuß sondern auch in den Fraktionen und Gruppierungen präsentiert. Die 41 möglichen Stimmen aus dem Gemeinderatsgremium verteilten sich auf nur zwei Bewerber, der nicht anwesende Hülscher erhielt 18 Stimmen und Erwerle 23, was die absolute Mehrheit und damit den Wahlsieg bedeutete. 

Jetzt wird sich zeigen, ob Erwerle seine Ankündigungen wahr werden lässt. Er versprach eine gute Zusammenarbeit mit Gemeinderat, Verwaltung und Bevölkerung, das offene Gespräch mit den Bürgern und deren frühzeitige Einbeziehung sei ihm sehr wichtig. Er findet, dass er Humor hat und möchte nach Nürtingen oder in die Umgebung ziehen.


 


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