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  Kommunalpolitik
 
Thomas Hauptmann verlässt den Gemeinderat - 21.11.2007
nur gute Worte zum Abschied

  (mai)

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung am 13. November wurde Thomas Hauptmann von der Nürtinger Liste / Grüne aus dem Gemeinderat verabschiedet. Er hatte wegen beruflicher Inanspruchnahme als freiberuflicher Landschaftsarchitekt um seine Entlassung gebeten. Oberbürgermeister Heirich würdigte ihn als Ökologen mit Leib und Seele, bei dem Reden und Handeln zusammen passen, immerhin hat Thomas Hauptmann kein Auto und ist daher meist zu Fuß, mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Als Nachfolger wurde Helmut Püschel vereidigt, der beruflich Leiter der Werkstatt am Neckar der Samariterstiftung in Wendlingen ist.

In seinen letzten Worten im Gemeinderat erinnerte Thomas Hauptmann daran, dass jeder Stadtrat ersetzbar ist, potenzielle Nachrücker stehen schließlich seit dem Wahlabend bereits fest. Für eine gute Arbeit im Rat ist es seines Erachtens nach wichtig, dass sie nicht nur erfolgreich ist, sondern auch Spaß macht – und das heißt für ihn nicht, dass man über alles ein Witzchen macht (ob er dabei an den Oberbürgermeister gedacht hat, der stets bereit ist die Beiträge der Stadträte mit einem Scherz zu kommentieren?), sondern dass man sich die Zeit nimmt einander zuzuhören, die Argumente abzuwägen und neue Aspekte in die Beurteilung einfließen zu lassen, dabei nicht persönlich wird und nichts persönlich nimmt.

Gegenüber der Nürtinger Stattzeitung erklärte Thomas Hauptmann, warum auf seiner Dokumentenmappe für den Gemeinderat wie auch auf der Schmucknadel am Revers seines Sakkos Wölfe abgebildet sind. Bereits zu Beginn seiner beruflichen Tätigkeit als Landschaftsplaner hatte er den Eindruck, dass Verantwortungsträger in kommunalen Verwaltungen und Gremien irritiert waren, dass mit den Anforderungen des Umwelt- und Naturschutzes die in der Vergangenheit erfolgreich zurückgedrängte wilde Natur, die zum Beispiel von den Wölfen repräsentiert wird, wieder ihre Rechte einfordert. Daher hat er auch sein kommunalpolitisches Engagement unter das überspitzte Motto „Die Rückkehr der Wölfe“ gestellt.


 


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