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  Kommunalpolitik
 
Über die Zukunft des Hölderlinhauses - 8.3.2009
„Wir überprüfen alle Möglichkeiten“

 

(pm) Nach einem Gespräch mit Vertretern des Nürtinger Gemeinderates veröffentlicht die Stadtverwaltung folgende Presseinformation:

Auf Einladung von Oberbürgermeister Otmar Heirich fand kürzlich eine Sitzung mit Roland Hiller, Thaddäus Kunzmann (CDU), Jürgen Balz (Freie Wähler), Dr. Hans-Wolfgang Wetzel (SPD), Dieter Braunmüller (Nürtinger Liste/Grüne), Matthias Hiller (Junge Bürger) und Annemarie Hammelehle (Liberale Bürger/FDP) statt, die die Bewertung des Gutachtens zum Hölderlinhaus von Bauhistoriker Dr. Johannes Gromer zum Inhalt hatte. „Ich möchte allen Gerüchten, die Entscheidung über den Abriss sei bereits gefallen, widersprechen“, so Heirich. „Wir sind in alle Richtungen offen und werden alle Möglichkeiten untersuchen und bewerten, erst dann wird entschieden“, stellt der OB klar.

Verwaltungsspitze und Fraktionsvertreter waren sich darin einig, an der Idee eines Bildungszentrums auf dem Schlossberg festhalten zu wollen. Diese zentrale Stelle in der Neckarsteige müsse eine Aufwertung erfahren, davon profitiere nicht zuletzt auch der Einzelhandel. Heirich: „Wir prüfen, wie das geforderte Raumprogramm auf die vorhandenen Gebäude, also die Schlossbergschule, die Kirchstraße 13 und das Hölderlinhaus aufgeteilt werden kann.“ Das Hölderlinhaus müsse künftig weiterhin sinnvoll und dauerhaft genutzt werden können. „Eine Nutzung durch die vhs lässt sich durchaus mit einer Dokumentation über Hölderlin verbinden.“

Derzeit werden verschiedene Möglichkeiten, wie man mit dem Hölderlinhaus umgeht, durchgegangen. „Im Prinzip gibt es die Variante das Gebäude zu erhalten und so gut wie möglich zu renovieren, es besteht die Möglichkeit einer Teilerneuerung und des Wiederaufbaus unter Verwendung alter Bausubstanz oder der vollständige Rückbau. Dies alles muss unter Berücksichtigung der finanziellen Gesichtspunkte erörtert werden“, so der OB. „Für diese Entscheidung werden wir uns Zeit lassen.“ Außerdem stehe die Stadt in engem Kontakt mit der Hölderlin-Gesellschaft. Am Mittwoch, 18. März, um 19 Uhr, wird es einen gemeinsamen Ortstermin im Hölderlinhaus geben, bei dem auch Bauhistoriker Dr. Gromer dabei sein wird. Die interessierte Öffentlichkeit ist hierzu herzlich eingeladen. Heirich: „Wir werden über alle Varianten nachdenken und unsere Ergebnisse offen kommunizieren.“


 


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