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Maja Lunde: Über die Grenze - 12.12.2019

  Gerda aus Norwegen, zehn Jahre alt, erzählt in dem Buch von Maja Lunde von der Zeit der Besetzung durch die Deutschen im zweiten Weltkrieg, den Norwegern, die mit ihnen zusammenarbeiten, und denen, die sich dagegenstellen wie ihre Eltern. Die verbieten dem zwölf Jahre alten Sohn Otto, sich mit seinem besten Freund zu treffen, weil dessen Vater zu den Nazis übergelaufen ist.

Seltsame Dinge geschehen im Haus. Gerda entdeckt eine verborgene Tür und findet heraus, wieso immer mal Essen fehlt. Sie und ihr Bruder lernen zwei jüdische Kinder kennen, die siebenjährige Sarah und ihren zehnjährigen Bruder Daniel, die sich in ihrem Haus versteckt haben. Diese Kinder sollen von den Erwachsenen nach Schweden geschleust werden. Die Eltern von Gerda und Otto werden jedoch verhaftet. So beschließt die abenteuerlustige Gerda, den Kindern zu helfen. Ihr völlig anders gepolter Bruder Otto, der aber Landkarten lesen und mit einem Kompass umgehen kann, macht widerwillig mit. Sie geraten in Not und Kälte, schaffen es aber mit viel Phantasie, den lebensbedrohlichen Gefahren rechtzeitig zu entkommen.

Das Buch wird vom Verlag Urachhaus für Kinder ab neun Jahren empfohlen. Dank Gerdas Sprache einer Zehnjährigen kann ich dem zustimmen und der Autorin meine Bewunderung aussprechen, mit wie viel Einfühlungsvermögen sie dieses nicht einfache Thema kindgerecht vermittelt.

Maja Lunde: Über die Grenze, Verlag Urachhaus, 2/2019, ISBN 978-3-8251-5, 16,00 €

(Eva Lintermanns)

 


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