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  Umwelt
 
Klimaschutz – jetzt werden die Bürger gefragt - 4.3.2013

 

(th) Nachdem die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) in den vergangenen Monaten den Nürtinger Energieverbrauch und CO2-Ausstoß in den Bereichen Haushalte, Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Industrie, öffentliche Gebäude und Verkehr erhoben hat, sollen am 7. März die Bürgerinnen und Bürger in der Stadthalle über die Ergebnisse informiert werden und am 20. April in einer Klimawerkstatt Ideen entwickeln, wie die Nürtinger Treibhausgasemissionen gesenkt werden können.

Die Analyse der KEA hat ergeben, dass in Nürtingen 2011 pro Kopf ca. 7,7 t CO2 pro Einwohner emittiert werden, was deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,4 t (2008) liegt. Allerdings gehen in Nürtingen auch nicht die Emissionen von Schwerindustrie oder Autobahnverkehr in die Bilanz ein. Jeweils ca. ein Drittel der Emissionen werden von den Haushalten, vom Verkehr und von den übrigen Sektoren verursacht. Im Pressegespräch wies Projektleiter Thomas Steidle von der KEA darauf hin, dass sich seit 1990 die Werte in Nürtingen um etwa 25 % verbessert haben, was dem Bundestrend entspricht. Nürtingen ist also trotz aktiver Stadtwerke, Wasserkraftnutzung, zahlreichen Photovoltaikanlagen und 16 Nahwärmenetzen mit Blockheizkraftwerken noch kein Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Daher soll mit dem Klimaschutzkonzept eine systematische Vorgehensweise entwickelt werden, wie der Energieverbrauch vermindert und vermehrt durch regenerative Energien gedeckt werden kann. Immerhin hat sich Nürtingen als Mitglied des Klimaschutzbündnisses verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 % zu reduzieren und bis 2050 sollen sie nach den Plänen der Bundesregierung um 80 % gesenkt werden. Die Solarstadtvision des BUND zielt darüber hinaus darauf ab, bis 2046 den Nürtinger Energiebedarf vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken. Das Klimaschutzkonzept soll einen Fahrplan für die nächsten zehn Jahre entwerfen und einen Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen für die nächsten zwei Jahre enthalten.

Dazu sollen auch die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen beitragen. Am 7. März können sie sich vor einem abschließenden Umtrunk über die aktuelle Nürtinger Energiebilanz und die Erfahrungen, die Offenburg mit dem Klimaschutz gemacht hat, informieren. Am 20. April sollen sie dann mit Expertenvorträgen und Arbeitsgruppen zu den Themen „Dezentrale Energiesystem“, Verminderung des Energiebedarfs“, „Verkehr und Mobilität“, Konsum, Ernährung, Landwirtschaft“ und „nachhaltige Zukunft für Kinder und Jugendliche“ Ideen entwickeln, wie die Stadt die Mitwirkung der Bevölkerung und der Wirtschaft erreichen kann.


 


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