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  Kultur
 
Ei der Heckschnärre für Gisela Fleck - 1.3.2015
Ausgezeichnete Vorsitzende des Vereins Theater im Schlosskeller

 

(th) Die 31. Verleihung des Ei der Heckschnärre durch die Nürtinger SPD am Aschermittwoch wurde eingeleitet durch Celtic Folk der Nürtinger Band „Chrinaho“.

Anschließend stellte die örtliche Parteivorsitzende Bärbel Kehl-Maurer die in diesem Jahr ausgezeichnete Gisela Fleck vom Theater im Schlosskeller vor. Seit dem Jahr 1996 ist sie Mitglied des Vereins „Theater im Schlosskeller“, dessen Vorsitzende sie fünf Jahre später wurde. Seit dem vergangenen Jahr ist Gisela Fleck außerdem im Arbeitskreis Asyl in Neckarhausen aktiv.

Hans-Wolfgang Wetzel erläuterte in Wort, Bild und Ton die historischen Hintergründe der Verleihung des Eis der Heckschnärre (oder Wachtelkönig – Crex crex), die als hölzerne Erinnerung ganz oben in der Rathausfassade sitzt und früher auch hier laut schnärrend ihr Revier verteidigte, inzwischen in Nürtingen aber ausgestorben ist.

Nach einem weiteren musikalischen Intermezzo von Chrinaho hielt Rolf Wenhardt, Mitgründer des Vereins Theater im Schlosskeller und heute Ehrenpräsident des Landesverbands der Amateurtheater, die Laudatio auf Gisela Fleck, mit der er über zehn Jahre im Verein zusammengearbeitet hatte. Er berichtete aus ihrer Vita, dass sie in Hirsau geboren wurde und 1974 nach Neckarhausen gezogen war und sich quasi schon immer kulturell betätigt hatte. Er hob hervor, dass das Theater im Schlosskeller und sein Verein, dem sie vorsteht, keine Zuschüsse benötigt, abgesehen von der kostenlosen Überlassung des Raumes durch die Stadt und pro Jahr etwa 35 Veranstaltungen organisiert.

Nach der feierlichen Übergabe des steinernen Eis bekannte Gisela Fleck, dass sie sich sehr über die vielen Gäste – Familienangehörige, Freunde, Eiträger, Vereinsmitglieder – freue, die mit ihr die Verleihung feiern wollten. Sie sah vor allem zwei Probleme bei der Aufgabe, das Ei auszubrüten. Zum einen falle es ihr äußerst schwierig stillzusitzen, hoffte aber auf die Unterstützung ihres Mannes. Zum anderen wußte sie nicht so recht, was sie im Erfolgsfall mit einem Heckschnärren-Küken anfangen solle, hatte aber einen vogelkundigen Unterstützer in ihrem Freundeskreis. Sie räumte ein, dass die Leitung des Theater-Vereins zwar aufwändig sei, aber im Team auch Spaß mache, weshalb sie sich stellvertretend für den gesamten Verein ausgezeichnet betrachtete, der weiterhin für Nürtingen schnärren, werben und sein Revier verteidigen wolle.


 


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