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  Kultur
 
5. HöGy-Poetry Slam - 3.3.2015
Zentralsaal des Provisoriums als passender Rahmen

  (akfö) Das Wort Poetry Slam lässt sich mit den Worten „Dichtung“ und „Wettstreit“, ja sogar „Schlacht“ übersetzen. Eine Schlacht war es weniger, was sich am 29. Januar ab 20 Uhr im Provisorium abspielte, dafür aber umso mehr Dichtung. Es war bereits der fünfte Poetry Slam, der von der Schülermitverwaltung (SMV) des  Hölderlin-Gymnasiums Nürtingen organisiert wurde, dieses Jahr sogar mit sechs ehemaligen und aktuellen Schülern des Gymnasiums. Ein Grund mehr für die insgesamt elf Teilnehmer, die sogenannten Slammer, ihre selbst geschriebenen Texte vorzutragen. Das Besondere bei diesem Poetry Slam: Das Publikum konnte durch Applaus entscheiden, welcher Slammer aus den drei bestehenden Gruppen den besten Text geschrieben hatte und somit ins Finale einziehen durfte.

Das fiel an diesem Abend wirklich schwer, denn die Teilnehmer boten eine tolle Mischung. Neben der Frage nach dem Ich, Gesellschaftskritik und einer Geschichte aus dem Rheinland gab es auch einen Auszug aus dem Leben einer Klobürste und mit Julius Keinath und seinem Text über die Diktatoren unserer Generation, also Lehrer, war sogar ein Baden-Württembergischer Meister des Poetry Slams dabei. Nichtsdestotrotz mussten sich die Zuschauer entscheiden und so wurden Olli Kuron, Pascal Stephan und Reinhard Altenpohl in das Finale „geklatscht“. Dort durften sie sich mit einem weiteren dichterischen Werk präsentieren. Während die Zuschauer von Olli Kurons Text über Toleranz zum Nachdenken angeregt und von Pascal Stephans Geschichte über die Entstehung der Brezel zum Lachen gebracht wurden, überzeugte letztendlich Reinhard Altenpohl, mit seinem letztjährigen Text über Procrastination (den Hang, alles aufzuschieben) und Katzenvideos im Internet, und wurde somit verdienter Sieger dieses Poetry Slams. Damit endete dann auch ein durchaus erfolgreicher Abend voller Dichtkunst und malerischen Worten, von welchem die Zuschauer guten Gewissens und voller Vorfreude auf das nächste Mal nach Hause gehen konnten.

Dank all den Zuschauern und Slammern, die den Abend, der auf Spenden basierte, erst möglich gemacht haben, und auch dank dem Team vom Provisorium, war dieser wundervoll atmosphärische Abend sehr gut gelungen.

(Ein Bericht des Arbeitskreis für Öffentlichkeitsarbeit der SMV am Hölderlin-Gymnasium)
 


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