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  Kultur
 
Fünf Minuten für die Kunst - 30.6.2015
1. Nürtinger Art-Slam

  (th) Im Juni bot das ProVisorium die Bühne für den ersten Nürtinger Art-Slam. Dabei können Künstler innerhalb von fünf Minuten ihre Arbeiten erläutern oder am praktischen Beispiel vorstellen.

Mit dieser Zeitvorgabe hatte gleich der erste Akteur, Andreas Meier-Brennenstuhl, ein Problem. Er wollte die von ihm gegründete nn (noch nicht)-Akademie mit einem 16 cm-Film vorstellen, musste aber zuvor noch den Projektor aufbauen. Um trotzdem nicht von der Moderatorin Elke Radtke alias Videokünstlerin Juladi unverrichteter Dinge der Bühne verwiesen zu werden, ließ er eine Assistentin die Tonspur des Filmes rezitieren, in der das Konzept und das Programm der nn-Akademie erläutert wird, und baute parallel den Filmprojektor zusammen, der sich als Pappmodell erwies. So gelang es innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens das Projekt darzustellen und das erste Bild des Films auf die Leinwand zu projizieren.

Als nächstes präsentierte Bertram Till (Foto) in einem Film Beispiele seiner künstlerischen Arbeiten in Form von Bildern und Skulpturen, den er live mit einer eigenen Komposition auf der Gitarre begleitete. Nach dem Applaus zu schließen hätte er gute Chancen auf den Titel gehabt, wenn bei diesem Art-Slam ähnlich wie bei einem Poetry-Slam ein Sieger hätte gekürt werden sollen.

Frieder Lukas brachte ebenfalls seine Gitarre mit auf die Bühne, die mal melodisch, mal rockig krachend seine Songs begleitete. Dabei war er leicht gehandicapt durch eine Erkältung, die er aber bis zum Schön-am-Neckar-Festival wieder auskuriert hatte, wo er ebenfalls auftrat.

Ronny Raschid Thomas öffnete einen Koffer voller Requisiten und ein Heft voller Gedichte, mit denen er die Zuhörer und Zuhörerinnen überraschte und bezauberte.

Tomy Skopp hatte zwar einige dieser Auftritte schon durch technische Unterstützung an der Musikanlage und am Filmprojektor unterstützt, musste selbst aber ohne derartige Hilfe seinen Auftritt als Space-Shifter bestreiten.

Kristina Stary demonstrierte wie man mit einer Loop-Station die eigene Stimme vervielfältigen kann und schmetterte als geklonter Chor ihren Titel „Let us be the fire“, unterstützt mit Video-Projektionen von Juladi.

Dieser letzte angekündigte Vortrag animierte noch einen jungen Mann, die Bühne zu entern, um spontan zu Live-Beats von Kristina zu rappen. Das übrige Publikum brachte seine Einschätzung des Abends mit frenetischem Applaus zum Ausdruck und Juladi war begeistert und fand ihn einfach „hammer!“
 


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