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  Kultur
 
Denkräume und Helden aus unserer Mitte - 26.1.2017
Jahresprogramm der Stiftung Rouff 2017

  (pm) Die Stiftung Ruoff hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in der Kunstszene Nürtingens etabliert, die einen guten Ruf über die Stadtgrenzen hinaus genießt.
Im letzten Jahr kamen mehr als 1600 Besucher in die Ausstellungs- und Wohnräume in der Schellingstraße und bescherten der Stiftung damit einen neuen Rekord.

Der Stifterin Hildegard Ruoff gelingt es nicht nur, in jedem Jahr neue Aspekte im Werk ihres Mannes Fritz Ruoff zu beleuchten, sondern stets auch Künstler und Kunstwerke zu präsentieren, welche eine lebendige Verbindung mit den im Hinblick auf die Atmosphäre ganz besonderen Räumlichkeiten der Stiftung eingehen.

Einen lang gehegten Wunsch erfüllt sich Hildegard Ruoff gleich zum Auftakt des Ausstellungsjahres in der Ruoff-Stiftung: Am 19. März wird die Stiftungsvorsitzende eine Schau mit Werken der 1940 in Kassel geborenen Künstlerin Niko Grindler eröffnen. Die Stuttgarter Künstlerin arbeitet nicht nur mit Bildelementen wie Flächen und Linien oder Licht und Schatten. Sie verleiht ihren grafischen Arbeiten eine Dreidimensionalität, indem sie die Linien ihrer Bildobjekte durch Fäden darstellt.

Vom 14. Mai bis 2. Juli verwandelt eine der zentralen Künstlerpersönlichkeiten Deutschlands die Stiftung Ruoff in „Denkräume“. Seit Mitte der 1970er-Jahre ist Ben Willikens für seine strengen Raumkonzeptionen und menschenleeren Idealräume sowie die Gestaltung von Bühnenbildern für verschiedene Opernhäuser bekannt. Die in der Stiftung Ruoff ausgestellten Werke bleiben seinem kühlen Stil treu und sollen manchen Denkanstoß liefern.

Der 1975 in Leonberg geborene Steffen Schmid macht Besucherinnen und Besucher der Stiftung Ruoff aus den Jahren 2015 und 2016 zu Beteiligten seiner Fotoensembles, die als Werkpanorama unter dem Titel „Helden wie wir“ vom 17. September bis 5. November zu sehen sind.

Die großen Fragen um unser Leben und die Welt bilden den krönenden Abschluss des Jahresprogramms. Der mehrfach preisgekrönte Maler, Gestalter und Fotograf Anton Stankowski gilt als Pionier des Grafik-Designs, entwickelte unter anderem das Logo der Deutschen Bank und erarbeitete in den 60er-Jahren das visuelle Erscheinungsbild der heutigen Hauptstadt, das in Fachkreisen mittlerweile als „Berlin-Layout“ legendären Ruf genießt. Unter dem Titel „Das heilig Konkrete / Das konkret Heilige“ treten ausgewählte Werke von Stankowski in einen Dialog mit Werken von Fritz Ruoff, die sich der Erfassbarkeit unserer Existenz befassen.

Seit Ende letzten Jahres präsentiert sich die Stiftung Ruoff auch im Internet in neuem Gewand. Der Internetauftritt erhielt ein reduziert modernes Layout und informiert unter www.ruoff-stiftung.de nun auch barrierefrei über die Werkschau von Fritz Ruoff sowie die Sonderausstellungen.

Die Stiftung Ruoff, Schellingstraße 12, Nürtingen, ist donnerstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. An Feiertagen und im Monat August bleibt die Stiftung geschlossen. Individuelle Führungen sind auf Anfrage möglich. Telefon 07022 75-347 oder Mail info(@)ruoff-stiftung.de .



 


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