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  Kultur
 
Alternativer Medienpreis 2017 für kritischen Journalismus verliehen - 15.6.2017
Preise für Beiträge, die Themen aufgreifen, die von den großen Medien vernachlässigt werden

 

(pm) Die Preisträgerinnen und Preisträger in den Kategorien Macht, Geschichte, Vernetzung, Leben, Zukunft und Medienkritik thematisieren Drohnen, rechtsextreme Jugendkultur, Soziale Netzwerke, Inklusion, das Leben als Flüchtlingskind und die Boulevardmedien.

"Helmut Kohl lebendig eingebauert" - wenn Mats Schönauer im Online-Portal "Topf voll Gold" Medienkritik übt, wird es unterhaltsam. In der Multimedia-Reportage "Aufwachsen als Flüchtlingskind" zeigen Katja Grundmann und Anja Sprockhoff behutsam und unaufgeregt das Leben von Flüchtlingskindern in Deutschland. Ob man die Zukunft mithilfe von großen Datenmengen aus sozialen Netzwerken vorhersagen kann, diskutiert Karl Urban im Radiofeature "Heiter bis aufständisch". Dass Menschen mit Behinderung an Rockkonzerten wie etwa in Wacken teilnehmen können, ist Verdienst von Ron Paustians Initiative "Inklusion muss laut sein". "Ramstein - das letzte Gefecht" heißt der Film von Norbert Fleischer, der sich kritisch mit dem extralegalen Drohneneinsatz mitten in Deutschland befasst. Er wurde in der Sparte Macht ausgezeichnet. In der Kategorie Geschichte ist das interaktive Multimedia-Projekt "Kein Raum für rechts" der Preisträger.

Die 190 Bewerbungen des Jahres 2017 beweisen das große Interesse kritischer Medienschaffender am Alternativen Medienpreis. Die sechs Preise wurden im Juni in Nürnberg vergeben. In jeder der sechs Kategorien Macht, Geschichte, Vernetzung, Leben, Zukunft und Medienkritik gab und gibt es 500 Euro zu gewinnen. Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge, die gesellschaftliche Missstände kritisch durchleuchten und Themen aufgreifen, die von den großen Medien vernachlässigt werden. Darstellungsformen, Formaten und Themen der Publikationen sind keine Grenzen gesetzt. Die Wettbewerbsbeiträge kommen sowohl aus nichtkommerziellen wie auch aus etablierten Medien, die neue Ansätze unkonventionell aufgreifen.  Die Nürnberger Medienakademie organisiert den Preis gemeinsam mit der Stiftung Journalistenakademie, dem Kulturreferat der Stadt Nürnberg, der Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion (dju), Kommunikation und neue Medien, der Zweiten Aufklärung und weiteren Unterstützern.

Alle Preisträger im Überblick:

Kategorie Macht
Norbert Fleischer: Ramstein - das letzte Gefecht

Kategorie Geschichte
Andrea Röpke und weitere: Kein Raum für Rechts

Kategorie Vernetzung
Ron Paustian: Inklusion muss laut sein

Kategorie Leben
Katja Grundmann und Anja Sprockhoff: Aufwachsen als Flüchtlingskind

Kategorie Zukunft
Karl Urban: Heiter bis aufständisch - eine Vorhersage fürs Volk

Kategorie Medienkritik
Mats Schönauer: Topf voll Gold


Die Laudationes zu den ausgezeichneten Beiträgen stehen auf
www.alternativer-medienpreis.de/preistraeger-2017 und können dort gesichtet werden.


 


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