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  Kultur
 
20 Jahre Kunstverein Nürtingen - 18.10.2017
Eine weitere Initiative von K. H. Türk

 

(pm) Die Gründungsinitiative für den Kunstverein Nürtingen ging - wie so vieles im Bereich der Bildenden Kunst in Nürtingen - von Prof. K. H. Türk aus. Das Künstlerhaus in der Laiblinstegstraße 2 war das erste Domizil für die Galerie des Kunstvereins. Nach seinem Tod suchte der Kunstverein einen Nachfolger und auf Anregung des damaligen Bürgermeisters Guido Wolf und mit Unterstützung durch Helmut Nauendorf und Werner Czernoch wurden Anfang 2002 Michael Gompf und Harald Huss zum 1. bzw. 2. Vorsitzenden gewählt.

Die erste Ausstellung unter dem neuen Vorstand bestritt Thomas Hellinger. In der zweiten konnte mit Yang-Jiechang ein international erfolgreicher asiatischer Künstler gezeigt werden. Nach der Sanierung der Stadthalle bezog der Kunstverein 2004 einen Ausstellungsraum im neuen K3N. Für die erste Ausstellung in diesen Räumen konnte der Kunstverein den Zeichner Sam Szembek gewinnen. Es folgten in Kooperation mit dem Sammlung Domnick der Japaner Koho Mori und 2006 das Projekt „Schwebende Steine“ von Ushio Sakusabe in Kooperation mit dem Kulturamt, der Freien Kunstschule und der Hochschule für Kunsttherapie. Zum 50. Geburtstag von Michael Gompf zogen etwa 50 Helfer von THW, DRK und Nürtinger Feuerwehr die 11 „Schwebenden Steine“ an einem Seil hängend zwischen die 10 Meter hohen Stützen links und rechts des Neckars.

Auf Initiative des Kunstvereins beschloss der Kulturausschuss 2007 ein Kunststipendium in Kooperation mit dem Kunstverein Nürtingen e.V. zu vergeben und den Kunstverein mit einem jährlichen Zuschuss zu unterstützen. Damit war die Anmietung von Räumen in der Fabrik Oelkrug mit mehr als doppelt so viel Ausstellungsfläche und idealen Lichtverhältnissen möglich. Der israelische Künstler Abi Shek bespielte Anfang 2008 als Erster die neuen Ausstellungsräume und es folgten noch viele Einzel und Gruppenausstellungen. Außerdem bezog mit Manuela Tirler die erste Stipendiatin das angegliederte Stipendiumsatelier. Mit der Objektentwicklung Wohnbebauung Oelkrug war das Ende des ehemaligen Fabrikgebäudes besiegelt und der Kunstverein musste neue Ausstellungsräume suchen. Eine große Mitgliederausstellung war dann 2014 die letzte Ausstellung in diesen idealen Galerieräumen.

Glücklicherweise war es gleich im Anschluss möglich, in eine für den Kunstverein als Galerieraum hergerichtete Fabriketage auf dem Gelände der Firma Greiner in der Galgenbergstraße 9 in Nürtingen zu wechseln. Das Atelierstipendium erlebt gerade mit Sang Yong Lee seinen fünften Stipendiaten, der Ende 2018 im Kunstverein wieder seine Abschlussausstellung mit Katalog haben wird. Diese Kataloge wurden bisher nicht nur durch einen Zuschuss der Stadt sondern immer auch mit Fördergeldern diverser Kunststiftungen finanziert. Unser letzter Stipendiat Jens Braun wurde durch den Kunstfonds Bonn gefördert und erhielt eine Katalogförderung des Landes Baden-Württemberg sowie der Hypokulturstiftung München.

Die Entwicklung des Kunstvereins wird wesentlich durch die Förderung der Stadt Nürtingen und die Komplementärmittel des Regierungspräsidiums Stuttgart ermöglicht. Entscheidend aber sind die ehrenamtliche Arbeit seiner Mitglieder, die vielen privaten Spender und die Sachspenden der ortsansässigen Firmen.

Mit einem Katalog zum Jubiläum sollen die zahlreichen Ausstellungen und dieses langjährige Engagement dokumentiert und für Interessierte zugänglich gemacht werden. Der Übersichtskatalog soll noch 2017 fertiggestellt werden. Wer den Katalog des Kunstvereins unterstützen will, kann dies über die Plattformen betterplace.org  bzw. Gut für den Landkreis Esslingen tun. Die Spenden gehen zu 100% an den Kunstverein!

Der Kunstverein Nürtingen hat momentan 70 Mitglieder. Er ist Mitglied in der ADKV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine), in der bundesweit mehr etwa 300 Kunstvereine organisiert sind. Jeder kunstinteressierte Bürger kann Mitglied werden und den Kunstverein unterstützen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 30,- € im Jahr. Das Programm umfasst 4 - 5 Ausstellungen pro Jahr. Eine davon ist alle 2 Jahre die Mitgliederausstellung und die Abschlussausstellung der Künstler des Atelierstipendiums.


 


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