Forum

  Nachrichten
Kommunalpolitik
Politik
Umwelt
Kultur
Stattzeitung aktuell
Sport
Nürtingen global
Jugend
Personalia
Verkehr
Arbeitswelt
Soziales
Geschichte
Bauen
Presseschau
Wirtschaft
Ausgewähltes
Zukunftsfähiges NT
NTegration
Foto der Woche
EssBar
LesBar
Leserbriefe
Kleinanzeigen

  
Terminkalender
Veranstaltungen
Ausstellungen

  
Kulturtipps
Kneipentest
Bücher
Filme
Musik
Lyrik
Reisen
Hörbücher
NTouren
NThörBar
Musikmachende

  Schatzkästle
Fotogalerie
Fortsetzungsroman
Links
Was kochsch du?
Gabi Zapf (Roman)
Fundgrube
Rundschlag
Jahreszeiten
Hausmittel

  Über uns


 

  Kultur
 
Nicht nur Infotafeln sorgen für den neuen Durchblick im Stadtmuseum - 10.5.2018
Industrialisierungsgeschichte neu gestaltet

 

(pm) „Geschichtliche Zusammenhänge sind wichtig“, erklärt Angela Wagner-Gnan (auf dem Bild links). Die Leiterin des Stadtmuseums Nürtingen hat bis zum offiziellen Eröffnungsabend der Industrialisierungsgeschichte am 17. Mai noch einiges zu tun. Zusammen mit der Museumsplanerin Ursula Dworak (auf dem Bild rechts) aus Stuttgart nahm sie diese Woche die großen Informationstafeln in Empfang. „Diese müssen alle jetzt nacheinander aufgehängt werden“, sagt sie und beschreibt weiter, dass dies keine ganz leichte Aufgabe sei, bei den schiefen Wänden des Stadtmuseums, das ein ehemaliges Schützenhaus aus dem Jahre1565 ist.

Seit eineinhalb Jahren tüfteln Angela Wagner-Gnan und Ursula Dworak an der Neugestaltung der Räume für die Industrialisierungsgeschichte in Nürtingen. Auf den Tafeln aus Aludibond mit einer Höhe von einem Meter fünfzig und einer Breite von bis zu sechs Metern sind insgesamt zehn Themen dargestellt. Aber mit dem Aufhängen der großen Informationsschilder ist es noch nicht getan. „Die Objekte müssen noch beschriftet werden und auch an den Werkbänken muss noch der Feinschliff gemacht werden“, erklärt die Museumsleiterin. Und das ist überhaupt eine feine Raffinesse. Denn in den Ausstellungsräumen gibt es drei Werkbänke, die aber nicht das klassische Bild einer Werkzeugbank haben. Denn die braunen, kastenartigen Stationen, auf denen beispielsweise Originalgegenstände liegen, oder sich Kleidungsstücke einer bestimmten Zeit hinter Acrylglas zeigen, sind mit viele Schubladen versehen. In diesen finden sich nicht nur Kataloge, wie Museumsberaterin Ursula Dworak beschreibt, sondern auch Objekte aus einer bestimmten Epoche, wie beispielsweise eine Männerunterhose vom 1942 oder Stricknadeln für Maschinen aus dem späten 19 Jahrhundert. „In Nürtingen war Textil prägend“, sagt Dworak, die in Nürtingen geboren ist. „Wir haben deshalb auch besonders viele Kataloge von namenhaften Firmen hier vor Ort. Außerdem gibt es viele repräsentative Fotoaufnahmen aus dieser Zeit“. Die Geschichte der einfachen Arbeiter wurde allerdings fast nicht dokumentiert. „Das Leben der einfachen Leute war natürlich nicht so spannend, wie die Geschichten der großen Gewinner aus der Industrialisierungszeit“, ergänzt Wagner-Gnan. „Dabei gab es auch viele Modernisierungsverlierer“.

Wer die Gewinner waren und wie es Museumsleiterin Angela Wagner-Gnan zusammen mit Museumsberaterin Uraula Dworak geschafft hat, ein gutes Gleichgewicht dieser Zeit darzustellen, dass können alle Interessierten ab dem 17. Mai erfahren. Denn da ist um 19 Uhr der große Eröffnungsabend, zu dem herzlich eingeladen wird.

Ab diesem Zeitpunkt ist das Stadtmuseum wieder bis November dienstags, mittwochs und samstags von 14.30 Uhr bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Ab Dezember bis Februar hat das Stadtmuseum immer dienstags bis freitags von 14 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 Uhr bis 18 Uhr seinen Türen für Besucher geöffnet.

Parallel dazu präsentiert die neue Sonderausstellung „Nürtinger Bilderbogen“ bis zum 14. Oktober Originalkunstwerke mit Motiven der Neckarstadt.

Termine für Gruppen und Schulklassen können unter Tel.: 07022 / 36334 vereinbart werden. Weitere Informationen sind im Internet erhältlich. 



 


Anzeigen




Impressum
© 2004-2018 Nürtinger STATTzeitung