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Alternativer Medienpreis 2018 - 3.6.2018
Ein Bundeswehr-Skandal, geschönte Karrieren oder ein Leben ohne Wohnung

 

(pm) Die Themen der Preisträgerinnen und Preisträger in den Kategorien Macht, Geschichte, Vernetzung, Leben, Zukunft und Medienkritik sind: ein rechtsextremer Vorfall beim Kommando Spezialkräfte, Historiker als Mythenproduzenten, Obdachlose, Probleme der „klugen Elite“, der Umgang mit Verantwortung und das Checken von Politikerstatements anhand der Faktenlage

Der Alternative Medienpreis in den Kategorien Macht, Geschichte, Vernetzung, Leben, Zukunft und Medienkritik mit einem Preisgeld von jeweils 500 Euro wurde in diesem Jahr an folgende Preisträger verliehen:
Das Y-Kollektiv von funk, Radio Bremen und dem NDR-Magazin „Panorama“ (ARD) mit Dennis Leiffels, Jochen Grabler und Johannes Jolmes aus Bremen hat die Dokumentation „Bundeswehr / Skandal bei Eliteeinheit KSK: Hitlergruß (?) und Rechtsrock“ über rechtsradikale Vorfälle bei einer Abschiedsfeier für einen Kompaniechef der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) gedreht (Macht).
Wie im Saarland die NS-Vergangenheit eines CDU-Ministerpräsidenten geschönt wird, zeigt der Beitrag von Julian Bernstein „Historiker als Mythenproduzenten“ aus den Saarbrücker Heften (Geschichte).
Niemand lebt freiwillig auf der Straße. Milena und Nikolas Migut und das Team von strassenblues.de sammeln gute Ideen und Lösungsansätze gegen Obdachlosigkeit (Vernetzung).
Hochbegabt zu sein bedeutet nicht immer Glück: Das zeigt Jonah Benjamin Lemm mit der Reportage „Plötzlich Genie“ (Leben).
Thomas Reintjes und sein Team nutzen im Feature „Die Maschine“ alle Darstellungsformen des Radios innovativ und kreativ (Zukunft).
Wahrheit ist keine Frage der Perspektive. Hauke Pfau und die Faktchecking-Plattform stimmtdas.org überprüfen Aussagen von Politikern anhand von Fakten (Medienkritik).

Der Alternative Medienpreis wurde in diesem Jahr bereits zum 19. Mal in Nürnberg verliehen. Die 185 Bewerbungen beim Wettbewerb des Jahres 2018 beweisen das große Interesse kritischer Medienschaffender am Alternativen Medienpreis. Zur Vorauswahl wurden davon 38 Bewerbungen nominiert. Je nach Medium wendet die Jury unterschiedliche Bewertungskriterien an. Der Alternative Medienpreis zeichnet Journalistinnen und Journalisten aus, die Themen mit neuen Ansätzen oder medienübergreifend behandeln. Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge, die gesellschaftliche Missstände kritisch durchleuchten, Fehlentwicklungen in den Medien aufdecken und vernachlässigte Themen bearbeiten. Darstellungsformen, Formaten und Themen der Publikationen sind keine Grenzen gesetzt. Die Wettbewerbsbeiträge kommen sowohl aus nichtkommerziellen wie auch aus etablierten Medien, die neue Ansätze unkonventionell aufgreifen. Der Preis wird von der Nürnberger Medienakademie gemeinsam mit der Stiftung Journalistenakademie, dem Kulturreferat der Stadt Nürnberg, der Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion (dju), Kommunikation und neue Medien, der Zweiten Aufklärung und weiteren Unterstützern verliehen.


 


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