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  Kneipentest - Nürtinger Weindorf 2014
 
getestet von: STATTzeitung mit Leserin
getestet am: 30.8.2014
Öffnungszeiten: Das Weindorf ist eine saisonale Einrichtung. Dieses Jahr geht es von 21.08.-07.09.2014
Geöffnet täglich ab 17 Uhr, Sonntags ab 12 Uhr, Ende immer um Mitternacht.
Angebot/Preise: Weine aus Baden-Württemberg sowie internationale Weine in verschiedenen Größen. Das fängt beim Viertele Weinschorle für 3,40 Euro an und endet beim 9 Liter-Gebinde Nebbiolo aus dem Piemont für 399 Euro. Unsere Schwaben waren sehr lecker.
Es gibt auch Prosecco und ähnliches, sowie ein paar Alkoholfreie Getränke wie Cola, Apfelschorle oder Wasser (1 Liter 5,90 Euro) beispielsweise und ein paar Destillate. Kaffee/Tee oder Bier, auch alkoholfreies Bier haben wir auf der Karte vergeblich gesucht..
Zum Essen gibt es auch ein paar Sachen, beispielsweise Wilde Kartoffeln mit Knoblauchdip, den Teller für 4,90 Euro, Wurstsalat für 8,60 Euro, Zwiebelrostbraten mit wilden Kartoffeln für 16,90 Euro oder verschiedene Flammkuchen, meist für 8,90 Euro.
Unser kleiner Salat (4,20 Euro) war knackig, gut angemacht, und recht groß, die wilden Kartoffeln etwas zu dunkel und versalzen, aber der Dip war klasse. Was auf den Tellern rings um uns war, sah recht lecker aus.
Getränke mussten wir bezahlen, als sie gebracht wurden, das Essen aber im Voraus. Bei dem Trubel eine etwas gewagte Angelegenheit, zumal ohne Bon. "Merken Sie sich meinen Namen ich bin die Monika (Name von der Red. geändert). Wenn Ihr Essen nicht kommt, dann sagen Sie nur mir Bescheid, die andern wissen nichts darüber". Mit Monika sahen wir auch unsere Kröten verschwinden. Es wurde spannend, aber das Essen kam in angemessener Zeit, nicht von Monika serviert.
Adresse/Wegbeschr.:  Nürtingen, Stadtmitte, direkt am Schillerplatz, in Anlehnung zur Kreuzkirche.
Reservierungshotline: 0173/6634855
Internetadresse:
Gartenwirtschaft: nein
Ambiente: Das Weindorf ist ein eingezäuntes Areal an der Kreuzkirche, in das man nur durch Öffnungen oder zum Eingang hineinschauen kann. Dieser ist in Richtung Ochsenbrunnen. Innen ist es erstaunlich groß, es gibt verschiedene Lauben mit Biertischgarnituren, aber auch Tische oder Weinfässer zum drumrumstehen. Schön gemacht, die Deko ist nicht überladen, die Beleuchtung perfekt. Der Gesprächspegel ist recht hoch, sich zu unterhalten ist anstrengend. Eine Quetschkommode, die die Runde machte, hörten wir auf ein paar Meter Entfernung nicht :-) wir sahen allerdings wo sie war, weil um sie herum geschunkelt wurde. "Ein Prosit der Gemütlichkeit". Das Weindorf ist fast bis zur Stadtkirche zu hören und für die Anwohner nicht unbedingt ein Spaß.
Zwar ist alles ebenerdig, für Rollstühle geht das prinzipiell, in den Lauben wird es dafür aber zu eng.


Gäste: Gemischt über 18 alles dabei, und recht zahlreich. Um 20 Uhr war quasi jeder Platz belegt.
Bedienung: Bissle gestresst, aber nicht unfreundlich, alle sehr jung, die Mädels mit Dirndl, die Jungs im Karoshirt. Im Umgang eher unkompliziert, ein heruntergefallenes Blatt wird auch mal mit dem Finger aus der Vanillesoße gezogen.
WC-Test: Gesehen haben wir nur einen winzigen Hinweis zum WC, aussen am Eingang zum Weindorf. Darauf ist die Kreuzkirche abgebildet, mit einem Pfeil und klein "WC", die Info geht unter, besonders bei Nacht. Den WC-Test haben wir diesmal aus Protest boykottiert, denn die Benutzung des selben kostet 30 Cent. Das ist die erste "Kneipe", die wir erleben, wo man fürs Klo bezahlen soll, wir finden das eine Frechheit!

eigene Meinung: Es war sehr interessant, wir waren alle zum ersten Mal auf dem Weindorf. Man kann es durchaus mal besuchen. Suchtgefahr besteht bei uns allerdings nicht, denn Schunkelzwang ist nicht so unser Fall. Dass für das WC noch Geld verlangt wird hat uns echt vom Hocker gehauen. und dafür gesorgt, dass wir im Weindorf nicht "verhockten".





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