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  Kneipentest - Schupfnudl
 
getestet von: Waltraud und Mario
getestet am: 30.5.2015
Öffnungszeiten: Montag - Samstag von 18.00 - 23.00 Uhr
( Küche 18.00 - 21.30 Uhr, ab 21.30 - 23.00 Uhr Snackkarte )
Sonntag/Feiertag Ruhetag
Angebot/Preise: Deutsches bürgerliches Restaurant mit etwas unübersichtlicher Karte, die sich aus Tagesempfehlung, Saisonkarte und normaler Karte zusammenstellt, alles mit englischer Übersetzung. Die meisten Gerichte sind um die 20 Euro aufwärts, das Nürtinger Filetpfännle beispielsweise gibt es für 22,50 Euro. Man muss also, für unsere Verhältnisse, etwas tiefer in die Tasche greifen. Wir wählten Fleisch und Fisch, denn die Rätsel auf der Spargelkarte vermochten wir nicht zu lösen. Den Salat mussten wir extra dazu bestellen, das macht die Sache nicht günstiger. Wir wollten ihn zum Hauptgang serviert bekommen, was ignoriert wurde. Erst nachdem die leeren Salatteller (nebst nicht bestellten verschiedenen Broten mit Dip als Vorspeise) abgeräumt war, wurde weiter serviert. Eigentlich hätte alles zusammen auch gar nicht auf das Tischlein gepasst, nur hat man halt nicht drüber geredet. Geschmacklich recht gut, die Soße an den Schweinelendchen war ein Traum, den wir immer mit dem Besuch in der Schupfnudl in Verbindung bringen werden! Die Fischportion war übersichtlich, wie gut, dass die Fleischfraktion Überschüsse abgeben konnte.
Es gibt auch was für Vegetarier, sogar für Veganer. Die Speisekarte kann man als pdf downloaden, siehe Internetadresse. Kaffee Crema 2,50 Euro, ein halber Liter Weizenbier 3,90 Euro. Verschiedene Weine kann man in einem verglasten und temperierten Wandschrank bewundern und bestellen. Getränklich gibt es ansonsten eine ganze Menge.
Adresse/Wegbeschr.:  Der direkte Zugang ist an der Heiligkreuzstraße, gegenüber dem Fachhochschul-Parkplatz. Man stolpert nicht gerade drüber, der Eingang liegt etwas versteckt hinter Büschen. Die Schupfnudl gehört zum Schloßberghotel, Europastraße 13, und kann auch über dieses erreicht werden.
Internetadresse: http://www.hotel-am-schlossberg.de/de/39022a70-508b-af43-914ee599a4377202
Gartenwirtschaft: ja
Ambiente: Bürgerlich in jedem Fall, es empfiehlt sich, sich zu benehmen! Die Tische sind mit weißen Tüchern gedeckt, es gibt Stoffservietten, allerlei Gläser und Besteck für wasweißich. Aber wie sieht es sonst aus? Das ist schwer zu beschreiben. Es wurde beim Bau versucht, den großen Raum kleinteilig, hell, modern und rustikal wirken zu lassen. Weiße Flächen wechseln mit Holz ab, besonders dominieren die vielen schnurgeraden Holzbalken an der Decke. Auf jeden Fall hat man sich bemüht. Für ein Hotel ist das ok, aber die Nürtinger stehen nicht gerade Schlange.
Man kann auch draußen sitzen, das muss im Sommer sehr schön sein, nur derzeit nicht, weil ein Gerüst die Terrasse versperrt, die deshalb schon eine Weile nicht mehr gepflegt wurde.
Die Schupfnudl wäre eigentlich barrierefrei. Wenn das Klo nicht wäre. Siehe WC-Test
Gäste: Als wir da waren, war wenig los, zwei, drei Tische und eine Gruppe lustiger Leute. Bei den Nürtingerinnen und Nürtingern scheint die Schupfnudl hinter ihrer Hecke gut versteckt zu sein, Nachfragen im Bekanntenkreis ergab rundum Schulterzucken, manche haben gehört, das Essen sei nicht schlecht.
Bedienung: Nett, freundlich, Nerven wie Drahtseile. Nicht aus der Fassung zu bringen, auch wenn man sich nicht entscheiden kann, oder mit dem Besteck Schwierigkeiten hat. Offensichtlich gut geschult und die Schule mit Auszeichnung bestanden.
WC-Test: Die Treppe runter, ein Stockwerk tiefer, voll nobel. Es gibt auch ein Behinderten-WC, das ist praktisch, denn die Schupfnudl ist von aussen her ebenerdig erreichbar. Blöd ist, dass die Treppe im Wege ist. Wir haben nachgefragt, etwas unsicher kam die Antwort, es gäbe keinen direkten Aufzug nach unten, man müsse ums Gebäude rum (das ist weit!) und zum Hoteleingang rein, dann kommt man aufs Klo, also wenn das wirklich stimmt, ist das doch schade!
eigene Meinung: Die Schupfnudl hatten wir noch nie getestet, weil erst mussten wir unsere Garderobe etwas aufpimpen, Manieren lernen, und Kohle auf die Seite legen. Jetzt haben wir uns diesen Abend gegönnt! Das Gute daran ist: wir müssen nicht nochmal hin! Es war alles ok, aber wir wurden vor lauter Vornehmheit steif und gingen noch wo anders hin, um uns wieder aufzulockern. Und DA gehn wir bald wieder hin, und wir bringen für euch einen neuen Kneipentest mit! Leider gibts dort nichts zu essen. Nicht mal den Hauch einer leckeren Soße aus der Schupfnudl, die Suchtpotential besitzt.




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