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  Kneipentest - KulturKantine in der alten Seegrasspinnerei
 
getestet von: Gabi und Rosa
getestet am: 14.11.2006
Öffnungszeiten: Mittagstisch mit Tagesessen montags - samstags 11 - 15 Uhr, samstags ist Marktcafé (Essen nach Karte)
Kneipe montags 22 - 1 Uhr, freitags 20 - 1 Uhr
Salsa-Kneipe donnerstags 20 - 23 Uhr
Tapas-Kneipe freitags ab 20 Uhr
Angebot/Preise: Überwiegend vegetarische Speisen, täglich steht ein Tagesessen mit wahlweise Suppe oder Salat oder Nachtisch zur Wahl. Kostet vegetarisch 5 Euro, mit Fleisch 6 Euro, zudem gibt es Essen nach Karte. Für Dauerkunden gibt es eine 10-er Karte für 47,50 Euro.
Alles auch zum Mitnehmen.
Den aktuellen Speiseplan kann man auf der Internetseite als pdf downloaden.
Geschmack: Sehr gut, manchmal kräftig aber passend und lecker gewürzt (z.B. die Linsensuppe). Für angemeldete Gruppen gibt es ggf. Extrawürstchen, also Tischreservierung, Speise und genaue Uhrzeit nach Absprache und damit klappt alles noch besser.
Getränke: Tasse Kaffee 1,50 Euro, Flasche Sprudel mit 750 ml 2 Euro, genauso wie 0,5 l Spezi.
0,5 l Weizen 2,50 Euro, 0,5 l alkoholfreies Bier 2,20 Euro. Schwäbische Trollingerschlotzer beißen sich an den meisten Weinen die Zähne aus, wenn auch Weingourmets bei dieser Formulierung rebellieren möchten (bitte nutzt doch in dem Fall unser Forum).

Nachtrag 1/2008:
Ab sofort wird es mindestens einmal die Woche einen Regionaltag geben, an dem die Zutaten für das Tagesessen weitgehend aus regionalem Anbau kommen. In der aktuellen Diskussion um Genmais ist es vielleicht von Interesse, dass seit 2002 das Fleisch für das Tagesessen von der Metzgerei Lutz geliefert wird, die wiederum Schwein und Rind vom Hof der Familie Burgmayer in Zweifalten-Baach verarbeiten. Dieser Hof garantiert, dass das Futter nicht genmanipuliert ist und die Tiere artgerecht gehalten werden, www.aachtalrind.de.
Adresse/Wegbeschr.:  In der Alten Seegrasspinnerei, Plochinger Straße 14, direkt gegenüber dem Hinterausgang des Nürtinger Bahnhofs. Parkplätze direkt auf dem Hof. Anreise per Zug, per Pedes oder mit dem Rad trotzdem empfehlenswert, schont nämlich die Umwelt.
Tel. 07022 / 97 95 21
Internetadresse: http://www.seegrasspinnerei.de
Gartenwirtschaft: ja
Ambiente: Großer, saal-ähnlicher Gastraum mit kleiner Bühne und Nebenraum, die vielen Tische (vier Personen aufwärts) können nach Bedarf kombiniert werden, so daß man auch mit vielen Leuten zusammensitzen kann. Holzfußboden, angenehme Wandfarben, lange Theke. Die Räume kann man übrigens auch für Veranstaltungen mieten.
Im Sommer kann man auch draußen sitzen.
Für Rollstuhlfahrer/innen gibt es einen separaten Eingang.
Das Gebäudeensemble Seegrasspinnerei, zu dem auch die danebenliegende KinderKulturWerkstatt und das an der Straße stehende große ehemalige Fabrikationsgebäude gehört, steht unter Denkmalschutz.
Gäste: Alles trifft sich. Alt und jung, Arbeiter/innen, Geschäftsleute, Lehrer, Menschen mit anderer Hautfarbe, Einzelpersonen und Gruppen. Gut besucht. Es ist fast garantiert, daß man jemand trifft, den man kennt oder auch kennen lernt, die Atmosphäre ist sehr angenehm. Als Neuling wusste ich nicht gleich, wie es abgeht, bestellt man am Tisch oder was (ja, tut man), mir wurde von den anderen Gästen schon geholfen, bevor ich fragen konnte.
Bedienung: sympathisch, engagiert, nett und flott
WC-Test: sauber, sehr angenehm und freundlich, ein bisschen anders als andere WCs, schwer zu beschreiben, das Wort Charme wäre zu weit gegriffen, es ist eher ... in die Überlegungen drängt sich als Kontrastprogramm ein jämmerliches Quietschen. Da haben sich wohl ein paar Tropfen Öl in den Scharnieren verklemmt.
Es gibt auch eine Wickelmöglichkeit und ein Behinderten-WC.
Die KulturKantine ist Teilnehmer bei NToilette, was bedeutet, man darf die Örtlichkeit aufsuchen, ohne, daß man in der Kneipe was konsumiert, zum Beispiel auch um Türen zu ölen. Auf dem großen Areal der Seegrasspinnerei gibts in der Hinsicht für leidenschaftlich handwerkliche Begabte eigentlich immer was zu tun, sowieso weil das ehemalige Fabrikationsgebäude zur Zeit renoviert wird (Geld gibts zwar net, aber Gschäft hätts gnug).
eigene Meinung: Weil meine Mittagspause sehr knapp ist, habe ich den KulturKantinenTest lange gescheut. Irgendwie fürchtete ich, daß ich bei Kultur auch viel Zeit investieren müsste. FALSCH GEDACHT! Es flutscht flott! Die Portionen sind groß. Es schmeckt. Man trifft immer Leute, die man kennt, oder kommt ins Gespräch. Um ganz ehrlich zu sein, hab ich die Rosa (Name geändert, so wie meiner übrigens auch, die echten Namen sind aber sowohl mir als auch der Reddaktion bekannt) gar nicht zum Kneipentest mitgenommen, ich hab die betagte Bekannte dort zufällig und, ich gebe es zu, auch überraschend getroffen. Sie weiß auch bis heute nicht, daß sie bei einem Kneipentest mitgemacht hat. Sie (oder war es ein Herr? Das verrate ich nicht!) wohnt in der Nähe und geht oft dort essen, ich hab nach den Erfahrungen gefragt und bereitwilligst Auskunft bekommen, so wie von meinen anderen Tischnachbarn übrigens auch. Das war also quasi ein Undercover-Mehrfachtest.




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