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Eoin Colfer: Die verlorene Kolonie
 

Ein neuer Artemis Fowl. Er steht jetzt auf der Seite der Guten. War er früher ein genialer eiskalter Verbrecher von 12 Jahren, der den Elfen den Sternenstaub aus der Hosentasche klaute, setzt er seine beachtliche Intelligenz jetzt dazu ein, das Geheimnis der Unterirdischen zu schützen. So kommt er schneller als die Polizei der Unterirdischen drauf, dass die Dämonen auf dem Weg aus der Vergangenheit auf die Erde sind. Passend zu den anstehenden Entwicklungen der menschlichen Akteure (die Unterirdischen altern langsamer, weil sie viel älter werden) spielen bei der Geschichte also Zeitreisen eine große Rolle. Zur Verwirrung des pubertierenden Jungen trägt ein etwas jüngeres Mädchen bei mit ähnlichem IQ, blonden Locken und ohne die Skrupel, die Artemis in den vorhergehenden Abenteuern erworben hat. Mit der futuristischen Technik der Unterirdischen und der Genialität von Artemis Fowl gelingt es durch haarsträubende gewagte Aktionen die verlorene Kolonie zu retten, die Welt vor einem Angriff der Dämonen zu bewahren und das blonde Mädchen aus einer Entführung zu befreien. Dabei kommen sich Artemis und die Elfe Holly näher denn je (warum duzt er sie eigentlich nicht?) und am Ende der Reise zwischen den Zeiten ist die Menschheit außer Artemis drei Jahre älter, was die künftigen Veränderungen der handelnden Personen weiter antreiben dürfte.

Eoin Colfer könnte gelingen, woran z.B. Joanne K. Rowlings auch mit ihrem letzten Harry Potter-Band wohl scheitern wird, nämlich die Entwicklung des jugendlichen Titelhelden überzeugend darzustellen. Er scheint sich auch nicht auf die Zahl von Büchern festgelegt zu haben, in denen Artemis Fowl seine weiteren Abenteuer erleben wird. Das sind ja schöne Aussichten.

Eoin Colfer: Artemis Fowl – Die verlorene Kolonie
List-Verlag Berlin 2007
ISBN 978-3-471-77280-5
Demnächst auch in der Stadtbücherei

 


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