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Terry Pratchett: Schöne Scheine
 

Der in einer früheren Geschichte zum erfolgreichen Postminister Feucht von Lipwig begnadigte ehemalige Trickdieb und Betrüger Albert Spangler erbt nun auch noch die Aufgabe, die Königliche Bank von Ankh Morpork zu leiten und die Geschäfte etwas in Schwung zu bringen. Ziemlich zu Anfang verkündet er, dass das Gold im Keller eigentlich nicht wichtig ist, sondern dass es die Leistungen der Stadt sind, die den Wert des Ankh Morpork-Dollars ausmachen. Er stellt seine Erklärungen aber nicht ins Zentrum der Geschichte und setzt sie somit bei den LeserInnen als bekannt voraus. Immerhin hatte Feucht von Lipwig schon durch die Einführung der Briefmarke in Ankh Morpork eine Quasi-Währung geschaffen, die nicht durch Gold gedeckt ist, sondern durch das Versprechen der Post, dafür einen Brief zu transportieren. Ein durchgeknalltes Mitglied der korrupten Eigentümerfamilie, ein alter Bekannter von Albert Spangler und die Entdeckung, dass im Keller der Bank überhaupt kein Gold ist, gefährden die neue Existenz Feucht von Lipwigs. Dass seine Freundin einen Haufen verschollen geglaubter Golems in die Stadt bringt, führt zu weiteren Problemen und zu der Erläuterung, warum ein Haufen billiger, anspruchsloser, ausdauernder Arbeitskräfte kein Segen, sondern der Ruin für die Wirtschaft wäre.

Das Personal und die Kulissen der Scheibenwelt sind da, aber es fehlt die packende Geschichte. Wer sich rund um die Frage, ob eine stabile Währung heute einen Haufen Goldreserven braucht, eine unterhaltsame Einführung in die Geldwirtschaft erhofft, wird enttäuscht. Um es mit des Autors eigenen Worten zu sagen: Das ist nicht das schärfste Messer im Schrank seiner Geschichten von der Scheibenwelt.

 


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