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  Bücher
 
Karl-Heinz Ott: "Endlich Stille“
 

Dies ist der zweite Roman von Karl-Heinz Ott, dessen literarisches Können dem seines Schwiegervaters Martin Walser nicht nachsteht.

Der Ich-Erzähler, Philosophie-Professor und Spinoza-Experte in einer tiefen Lebens-und Beziehungskrise wird von einem zwielichtigen Musiker namens Friedrich Grävenich verfolgt, der sich am Straßburger Bahnhof an seine Fersen heftet und sich schließlich bei ihm einnistet. Der Erzähler hat dem nichts entgegenzusetzen, versinkt statt dessen in seiner Hilflosigkeit im Alkohol und schürt seinen Hass auf Grävenich bis es zum Eklat kommt.

„Endlich Stille“ ist ein sehr vielschichtiger Roman. Vordergründig lässt er sich als Psychothriller auffassen, doch wer zwischen den Zeilen liest, erkennt, dass mehr dahinter stecken muss. Warum erfahren wir nicht den Namen des Erzählers? Existiert Grävenich wirklich als andere Person? Oder verkörpert er vielleicht die verschütteten Kindheitstraumata des Erzählers, die nun in einer schweren Lebenskrise an die Oberfläche des Bewusstseins gespült werden?

Karl-Heinz Ott lässt diese Fragen offen, was dem Leser viel Raum für eigene Spekulationen gibt. Ein faszinierender, sprachlich dichter Roman, ein glänzend formuliertes Meisterwerk.


Karl-Heinz Ott: „Endlich Stille“, dtv Taschenbuch, 2007,
ISBN 978-3423135511

 


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