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  Bücher
 
„Bruno“ von Gerhard Falkner
 

Zwar wurde Bruno, der vielbetrauerte „Problembär“ in Bayern dahingemeuchelt, doch wäre es ihm in der Schweiz  besser ergangen?

Gerhard Falkner, von Haus aus eigentlich Lyriker, setzt dem unglücklichen Bären ein literarisches Denkmal mit dem lakonischen Titel „Bruno“ und verlegt das ganze Debakel ins schweizerische Oberwallis, wohin es einen Berliner Dichter auf Selbstfindungstrip verschlagen hat. Dieser empfindet sich als „derzeit letztes lebendes Exemplar meiner eigenen Person“ und kaum erfährt er von den Umtrieben des Bären im Gebirge, ist er vom Gedanken eines Zusammentreffens mit diesem, als „alter ego“ empfundenen Tier, geradezu besessen. Fortan streift er durch die Wälder und folgt den Spuren des Bären bis zum blutig-grotesken Ende.

Gerhard Falkner beglückt uns dabei mit ausgesprochen schönen Naturschilderungen, die an Adalbert Stifter erinnern. Er verfügt über großen Sprachwitz und seine ironischen Seitenhiebe auf schweizer Befindlichkeiten zaubern zumindest dem Nicht-Schweizer ein Lächeln auf die Lippen.

Eine wunderbare Hommage an den armen Bruno.

Gerhard Falkner: Bruno. Eine Novelle. Berlin Verlag, 2008. 110 Seiten, ISBN-13: 978-3827007858, 16 Euro

 


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