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  Bücher
 
Daniel Bachmann: Schwarzwaldmädels
 

Jutta Balder ist mit ganzem Herzen spießige Bäuerin eines malerischen Schwarzwaldhofs. So scheint es zumindest ihrer Tochter Lily, die rebelliert und bei einem Anti-Castor-Protest schwer verletzt wird. Am Krankenbett ihrer komatösen Tochter erzählt Jutta dann die Geschichte davon, wie sie selbst sich “anno Dubagg” (in den 80er-Jahren) mit dem “Monster”, der Staatsgewalt, anlegte. Jutta und ihre Schwester beginnen damals ihre Karriere im idyllischen Mittelschwarzwald als Bollenhut-Guerilla mit Wegelagereien. Nach ihrem Umzug nach Freiburg geben sie den Anstoß zur Gründung eines Piratenradios und legen sich dabei mit dem Ministerpräsidenten des Landes, Roland “Cleverle” Dorn, an. Denn der will im erdbebengefährdeten Rheingraben unbedingt ein Riesen-Atomkraftwerk hinstellen.

Die Schwarzwaldmädels ist ein sehr schwungvoller, satirischer Roman über den Mut, den Mund aufzumachen und sich zu wehren, selbst wenn alles aussichtslos erscheint. Er ist ein Loblied auf den Badener Rebellengeist, der immer hinter der Idylle zu lauern scheint. Die Figuren sind oft skurril, kleine Schwarzwälder Eigenheiten bringen zusätzlichen Spaß, auch wenn das Grundthema an sich eher ein ernstes ist.

Daniel Bachmann. Schwarzwaldmädels. Tübingen: Silberburg-Verlag, 2011. ISBN 978-3-8425-1135-4. 179 Seiten, 18,90€.

Hintergrundinfo:
Grundlage für die (fiktive) Geschichte war die Gründung des ersten deutschen Piratensenders “Radio Verte Fessenheim”, der heute als links-alternatives “Radio Dreyeckland” sendet, u.a. im Internet unter www.rdl.de.

 


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