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Das Schicksal ist ein mieser Verräter
 

Die Geschichte

Hazel hat Krebs. Schilddrüsenkrebs ursprünglich, doch in der Zwischenzeit mit Metastasen in der Lunge, was sie dazu zwingt, den ganzen Tag ein Wägelchen mit einer Sauerstoffflasche, die sie Philip nennt, mit sich herumzuziehen, von dem aus sie die ganze Zeit Luft durch einen Schlauch in ihre Nase bekommt. Nicht gerade das, was man unter einem wundervollen Leben vor Augen hat, aber immerhin lebt sie noch, auch wenn das schon mal ziemlich knapp war. So scheint Hazel das ziemlich locker zu sehen. Es ist nun mal so und man kann es nicht ändern.
In der Selbsthilfegruppe lernt Hazel Issac und Augustus kennen. Issac hat Augenkrebs und hat dadurch schon eins seiner Augen verloren und nun soll auch noch das zweite Auge raus. Keine schönen Aussichten, und Isaac macht das auch entsprechend fertig.
Augustus hatte Knochenkrebs, der jedoch ist eigentlich so gut wie weg, wenn nicht ganz weg, dafür musste er jedoch mit einem seiner Beine bezahlen und trägt nun eine Prothese. Doch man kann nie wissen, Krebs ist bekanntlicherweise ziemlich spontan.
Hazel und Augustus kommen sich näher, sie tauschen ihre Lieblingsbücher aus, reden über dieses und jenes, treffen sich mit Isaac, und machen eben all das, was gute Freunde so machen.
Eigentlich wären sie ja auch ganz normale gute Freunde, wenn da nicht bei beiden der Krebs plus damit verbundenen Handicaps wären, doch trotz allem verlieben sich die beiden ineinander, auch wenn Hazel es lange lange ablehnt, eine Beziehung zu beginnen, weil sie nicht will, dass er ihr beim Sterben zusehen muss und letztendlich wieder alleine dasteht. Wäre es umgekehrt, würde sie sich auch nicht gerade freuen, wenn ihr Freund ihr wegstirbt.
Augustus erfüllt Hazel einen ihrer größten Wünsche: Er nimmt sie mit auf eine Reise nach Amsterdam, damit sie den Autor ihres Lieblingsbuchs kennenlernen kann und ihm all die Fragen stellen kann, die sie zu dem Ende des Buches hat. Wie es mit diesem und jenem weitergeht, was noch passiert, und so weiter. Eben alles, was man sich am Ende eines guten Buches zu wissen wünscht. Doch der Autor entpuppt sich als dauerbesoffener Menschenfeind, der absolut unerträglich ist, und ziemlich unverschämt zu Hazel und Augustus ist. Die beiden verlassen ihn also ohne jede Antwort auf ihre Fragen, und noch dazu ziemlich enttäuscht. So hatten die beiden sich das nicht vorgestellt. Doch ihnen bleiben ja noch zwei Tage in Amsterdam und die sollen genutzt werden! Restaurants, Museen, das volle Programm. Doch es soll nicht alles so einfach bleiben, als die beiden an einem Abend nach einem anstrengenden Tag in Augustus´ Zimmer sind, muss Augustus Hazel was beichten: Sein Krebs ist wieder zurückgekommen und diesmal ist es zu spät, man kann nichts mehr machen. Hazel und Augustus werden das Ganze zusammen durchstehen…

Meine Meinung

Ein Buch, das mich zu Tränen gerührt hat, sowohl vor Lachen als auch vor Weinen. Ich wollte nicht fertig werden und hätte das Ende am liebsten so lange wie möglich hinausgezögert, doch was kann man machen, irgendwann war eben auch das Ende erreicht. Das übrigens war völlig anders, als man erwartet.
In Hazel verliebt man sich von er ersten Seite an, ihre ein bisschen selbstironische Art, die Art, wie sie mit ihrer Krankheit umgeht, all dies macht Hazel zu einer wunderbaren Person, genau wie Augustus, der mich mindestens genauso fasziniert hat. Augustus ist wundervoll, er hat Humor, er hat Persönlichkeit und er geht genauso offen und mehr oder weniger relaxt mit seiner Krankheit um, wie Hazel.
Auch die anderen Charaktere sind wunderbar getroffen, man kann sich in jede einzelne Szene hineinversetzen, man erlebt Hass und Liebe, als wäre man selbst dabei.
Rechtschreibfehler sind gar keine drin, nur ein paar wenige Zeichensetzungsfehler, was zwar manchmal einen Satz völlig unverständlich macht, aber es ist nicht allzu tragisch.
In diesem Buch lernt man so viel über das Leben, es ist einfach nur grandios.

Carla (15)

John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter, Hanser-Verlag, 284 Seiten, ISBN 978-3-446-24009-4, 16,90 €

 


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