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  Bücher
 
Anna Gavalda: Zusammen ist man weniger allein
 

Diesem Buch wünsche ich viele Leserinnen, und vielen Leserinnen wünsche ich diese Lektüre.
Für mich steht jetzt schon fest, dass es mein Lieblingsbuch dieses Frühjahres ist.
Anna Gavalda erzählt von vier Menschen, denen das Leben übel mitgespielt hat:
Phillibert, er stottert. Er ist unschlagbar, wenn es um geschichtliches Wissen geht. Seinen Lebensunterhalt verdient er als Postkartenverkäufer.
Franck, er ist ein exzellenter Koch und ist nur an der Kunst der hohen Saucen interessiert  sowie an seinem Motorrad. An den freien Tagen kümmert er sich um seine hilfsbedürftige Großmutter.
Diese heißt Paulette und lebt im Altenheim, das sie lieber heute als morgen verlassen würde.
Und dann gibt es noch Camille. In einer Putzkolonne reinigt sie abends die Büros. Sie ist eigentlich Künstlerin.
Alle vier sind sie gebrochene Existenzen. Aus der Not heraus leben sie in einer Wohngemeinschaft mitten in Paris. Anna Gavalda erzählt uns von einem "umgekehrten Dominoeffekt", wie sie es nennt. Von dem Moment an, als einer aus dem Kreis sich aufzurichten beginnt, schaffen sie es alle, durch gegenseitige Hilfe, wieder auf die Beine zu kommen.
Schon beim Durchblättern des Buches stellt man etwas außergewöhnliches für einen Roman fest: den Flattersatz, der sofort auf Gespräche zwischen den Personen hinweist. Bei Anna Gavalda lebt vieles fast ausschließlich von den  Dialogen der Hauptpersonen. Es sind Gespräche, die die Menschen zueinander bringen und an denen diese sich wieder aufrichten können.
Ein wunderbares Buch! Keine heile Welt. Ein ganz kraftvolles, positives Buch, das einen nach der Lektüre noch lange begleitet.

Anna Gavalda "Zusammen ist man weniger allein" 2005, Hanser Verlag
560 Seiten, Hardcover
EUR (D) 24,90; EUR (A) 25,60; CHF 44,50

in der Stadtbücherei ausleihbar

 


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