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28 Weeks Later
 

28 Weeks Later ist die Fortsetzung von Danny Boyles Film 28 Days Later aus dem Jahr 2002. Don lebt mit seiner Frau Alice und einigen anderen Überlebenden in einer notdürftig befestigten Hütte irgendwo im mit dem Wut-Virus infizierten Großbritannien als dieses von den Infizierten überrannt wird und Don als vermeintlich einziger entkommt. 28 Wochen später wird Großbritannien als sicher erklärt und eine von Amerikanern geführte NATO-Truppe beginnt damit das Land wieder zu bevölkern und alle Spuren der Seuche zu beseitigen. Unter ihnen sind der Scharfschütze Doyle, Hubschrauberpilot Flynn und Scarlet, die kommandierende Offizierin der medizinischen Einheit. Unter den Neubürgern sind auch Tammy und Andy, die Kinder von Don, der mit ihnen in ein Luxus-Appartement von London zieht innerhalb der so genannten grünen Zone, die sicher ist und mit Stacheldraht und erheblicher Anstrengung gesichert wurde. Nach etlichen Tagen beschließen die Kinder in die Quarantänezone von London zu schleichen, um in ihrem ehemaligen Zuhause nach Erinnerungsstücken zu suchen. Dort treffen sie auf ihre Mutter, die wie durch ein Wunder überlebt hat. Eine medizinische Untersuchung durch die Armee zeigt, dass sie gegen den Virus immun ist, doch leider trägt sie ihn trotzdem in sich. Don, der einen Sicherheitsausweis besitzt, schleicht sich in den abgeschirmten Krankentrakt, um seine Frau wieder zu sehen. Dabei infiziert er sich mit dem Virus, verwandelt sich und löst eine erneute Epidemie aus. Die Lage gerät außer Kontrolle und die Armee sieht nur noch eine Chance darin alle Lebenden zu töten. Dazu gehören auch Andy und Tammy, die von Scarlet beschützt werden. Scarlet weiß, dass die Kinder das Heilmittel gegen den Virus in sich tragen und um jeden Preis geschützt werde müssen. Angeführt von Doyle begibt sich die Gruppe zu den Checkpoints, um London zu verlassen, verfolgt sowohl von den Infizierten als auch von der Armee.

Insgesamt ein mehr als grandioser Film, bisher das Beste, was es dieses Jahr im Kino zu sehen gab. Auf jeden Fall sehenswert. Sehr spannend, sehr düster, auch der Schluss ist grandios. Man kann es insgesamt ohne Probleme empfehlen diesen Film anzuschauen. Die Musik ist grandios, keine Gesänge nur instrumentale Musik. Die Besetzung ist eher unbekannt. Jeremy Renner, Robert Carlyle , Rose Byrne, Idris Elba, Catherine MacCormack. Das Sequel wurde schon 2002 geplant, nachdem 28 Days Later ein Riesenerfolg wurde, und sollte dieser Film ein Erfolg werden, wird es auch eine Fortsetzung geben, damit das ganze eine Trilogie wird. Gedreht wurde der Film größtenteils in London und das ist sehr bemerkenswert dieses menschenleere London zu sehen, wenn mit der Kamera über diverse Sehenswürdigkeiten hinweg geflogen wird und wirklich niemand zu sehen ist. Die Engländer können nicht nur guten Humor machen, sondern sie können auch sehr gut solche Filme mit Endzeitstimmung produzieren. 28 Weeks Later übertrifft seinen Vorgänger! Extrem effektiv wird der Schrecken inszeniert und immer wieder wird mit der Handkamera hineingearbeitet - das lässt Erinnerungen aufkommen an Blair Witch Projekt – und dadurch entsteht eine extrem realistische Atmosphäre. Schnelle Schnitte sieht man, sehr düstere Aufnahmen. Dadurch ist es ungelogen der beste Horrorfilm des Jahres und er wird wohl nicht mehr übertroffen werden. Auf die eher negative Rolle des US-Militärs indem Film angesprochen sagte der Regisseur in einem Interview, dass sich der Film in gewisser Weise auch mit dem Krieg im Irak auseinandersetzen solle. Er wolle das Gefühl für eine Situation transportieren, die außer Kontrolle gerät. Insofern habe 28 Weeks Later tatsächlich mit der jetzigen Lage im Irak zu tun. Auch wenn man solche Sachen hört, wie „Wir haben alles unter Kontrolle“, „Wir werden jeden umbringen, wenn es nicht funktioniert“ und „Wir richten grüne Zonen ein, die als sicher gelten“. Auf jeden Fall: schaut ihn euch an, ein großer Film für dieses Jahr.

GB 2007, R.: Juan Carlos Fresnadillo, 99 Minuten, keine Jugendfreigabe

(Radio Neckar - Supreme im Freien Radio für Stuttgart)

 


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