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Ruinen
 

Ein us-amerikanischer Horrorfilm. Überraschend: der Produzent ist Ben Stiller, der sonst immer durch Komödien aufgefallen ist. Der hat wohl noch niemals einen Horrorfilm gedreht.

Die vier amerikanischen Touristen Jeff, Amy, Eric und Stacy machen Urlaub im mexikanischen Cancun. Dort lernen sie den Deutschen Mathias kennen, der auf der Suche nach seinem Bruder ist. Dieser hat sich auf den Weg zu einer Maya-Ausgrabungsstätte begeben. Die vier Amerikaner willigen ein, Matthias bei der Suche zu helfen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Als sie zu einer alten Maya-Ruine kommen, wird ihnen der Rückweg von noch überlebenden Mayas versperrt. Mit Waffengewalt werden sie daran gehindert sowohl die pflanzenüberwachsene Pyramide als auch den komischerweise sehr pflanzenleeren Umkreis zu verlassen. Drumherum ist ganz normaler Urwald. So sind sie gezwungen dort zu bleiben und zu übernachten. Stacy, sie hatte sich verletzt, wacht morgens auf und fühlt irgendetwas Komisches an ihrem Bein. Sie liegt da und schreit kurz um Hilfe, ihr Freund deckt die Decke ab und dann ist in die Wunde am Bein eine Schlingpflanze hineingewachsen! Er zieht sie raus und jeder, der schon einmal einen Katheter herausgezogen bekommen hat, kennt dieses Gefühl. Es stellt sich heraus, dass der wahre Horror in den Pflanzen dieser Pyramide lauert. Der Gruselfaktor ist nicht so hoch wie bei „Ring“. Aber es gibt diese Urangst des Menschen, dass etwas in ihn eindringt. Diese Pflanzen, die eigentlich etwas schönes repräsentieren, sind da ein richtig ekliger Faktor und das erzeugt einen Grusel.

Meiner Meinung nach ein gut gemachter Horrorfilm mit einem neuen Thema. Es sind zwar die alten Situationen: eine Gruppe von Jugendlichen wird gezwungen irgendwo festzusitzen und man kennt das dann mit der ständigen Dezimierung. Aber die Pflanzen als Bösewichte, als Monster, was man ja nie vermuten würde, das ist spannend gemacht. Auch die Beklemmtheit, den sicheren Weg vor Augen zu haben aber nicht weg zu können weil man daran gehindert wird von Leuten, die sagen: ihr seid jetzt dort gelandet, ihr werdet jetzt geopfert. Daumen hoch: ein schöner Horrorfilm für den Sommer: er spielt in Mexiko und man freut sich, dass das Flugbenzin so teuer ist, dass man momentan nicht da hin kann. Ein Film, der, wenn man das von einem Horrorfilm sagen kann, Spaß macht anzuschauen, der sich auch ein wenig auf die Charaktere einlässt und sie ein bisschen tiefer darstellt. Es ist nicht so, dass einfach einer nach dem anderen zu Tode kommt, sondern man leidet mit ihnen.

USA 2008; D.: Scott B. Smith; R.: Carter Smith; 90 Min.; FSK: ab 16

(Radio Neckar - Supreme im Freien Radio für Stuttgart)

 


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