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The Spirit
 

Die Figur aus dem gleichnamigen Comic von Will Eisner wurde in den 1940er Jahren erschaffen und war als Comicfigur recht erfolgreich. Will Eisner weilt nicht mehr unter uns, aber durch den Will Eisner-Award erinnert man sich an ihn - dieser Oscar für Comics wird weiterhin verliehen. The Spirit ist eine Legende wie Batman, Supermann u.s.w., auch er eine Art Superheld seiner Zeit.

Der junge Polizist Denny Cold kehrt auf mysteriöse Weise aus dem Tod zurück und bekämpft als Spirit die Verbrecher der Stadt Central City. Sein Erzfeind Octopus, gespielt von Samuel L. Jackson, plant Spirits geliebte Stadt auszulöschen, weil er selbst unsterblich werden will. Spirit verfolgt Octopus quer durch Central Cities Lagerhäuser und Katakomben. Dabei begegnen ihm viele exotischen Schönheiten: Ellen Dolan, das Mädchen von nebenan mit messerscharfem Verstand, Silken Floss, punkige Sekretärin, das kalte Biest, Plaster of Paris, mörderisch französische Nachtclubtänzerin, Lorelei, eine mysteriöse Sirene, Morgenstern, eine junge Polizistin .. also er ist der Frauenheld schlechthin. Nebenbei: die Gespielin von Octopus spielt keine geringere als Scarlett Johannson und sie wird euch gefallen, glaubt es.

Der Film ist im Stil von Sin City gemacht. Es sind teilweise leicht verwaschene Farben, es ist extrem blass, eine sehr düstere Gothic-Atmosphäre, manchmal sind nur Schatten zu sehen oder nur Silhouetten von bestimmten Dingen. Es wird einmal mehr mit starken Kontrasten gearbeitet. Regen oder Schnee kommt extrem überdimensioniert rüber. Regie führte Frank Miller, der auch Sin City gezeichnet hat, ein sehr erfahrender Comiczeichner: aus seiner Feder stammt „300“; als Batman als Comicfigur tot war hatte er mit „The Dark Knight returns“ einen fulminanten Auftritt; er führte die Figur Daredevil wieder aus der Versenkung hervor und erfand die im Comic enorm populäre Figur Electra. Aber in dem Film gibt es ein paar Punkte, die nicht richtig rein passen. Während Sin City mit dieser Stadt ohne Albernheiten herumspielt, sind hier die Charaktere stärker überzeichnet und kommen nicht mehr glaubwürdig rüber. Es ist aber optisch eine Wucht, toll gemacht, ein echter Hingucker. Wer mit Comics in all ihren Varianten Spaß hat, wird gut unterhalten.

USA 2008; D + R Frank Miller; FSK: ab 16; 103 Min.

(Radio Neckar - Supreme im Freien Radio für Stuttgart)

 


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