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Eine fast vergessene Welt
 

Drei Jahre nachdem der Wissenschaftler Rick Marshall, gespielt von Will Ferrell, für seine Theorien über Zeitreisen und andere Dimensionen aus dem Wissenschaftlerverband heraus geworfen wurde und an einer Uni nur noch kleine Vorführungen präsentieren darf, beispielsweise vor Schulkindern, die er aber absolut ernst meint, wo kein einziges Kind folgen kann, stolpert die recht attraktive Studentin Holly Cantrell in sein Uni Büro, gespielt von Anna Friel. Sie überzeugt ihn seinen Tachyonenverstärker fertig zu stellen, denn sie glaubt an seine Theorien. Nachdem die Maschine fertig gestellt wurde, die sich immer dadurch bemerkbar macht, dass von der Computerfestplatte Musicals, teilweise der allergräßlichsten Sorte abgespielt werden, reisen sie zu dem Punkt, wo diese Tachyonen wohl am stärksten sind Zusammen mit ihrem Tour-Guide Will Stanton fahren sie mit einem kleinen Schlauchboot in diese Höhle, stellen das Gerät an und „plopp“, tatsächlich, sie sind in einer anderen Dimension. Die ist recht interessant, zum Beispiel ragt ein riesiges Schiff aus einer Sandwüste heraus, man könnte fast meinen es ist die Titanic. Daneben steht ein halber Parkplatz mit einem alten Motel, Parkuhren und ein Cadillac aus den Fünfzigern in diesem typischen Grün, wie man es damals kannte. Aber auch Szenen aus früheren Zeiten finden sich dort, zum Beispiel ein mittelalterliches Katapult und natürlich auch Dinosaurier, die haben da immer was verloren, und ein Eiswagen plumpst auch mal hinein. Das alles ist eigentlich recht lustig. Die drei wollen in erster Linie wieder zurück. Sie retten einen Affenmenschen, einen gewissen Chaka, davor getötet zu werden, der sich dann immer wieder als Hilfe aber auch als Klette erweist. Sie stolpern in eine Minidimension und begegnen einem Echsenwesen, das sie bittet ihm zu helfen, weil er auch ein Exilant ist, denn sein böser Gegenspieler will das Universum vernichten. So haben sie auch eine Aufgabe in dieser fast vergessenen Welt.

Fast vergessen konnte man sich auch, denn das Gehirn bleibt dabei doch etwas auf der Strecke. Der Film hat sehr viele witzige Stellen. Auf der anderen Seite ist die Story so hanebüchen, dass es nur weh tut. Der Film ist mittelmäßig. Wer einfach nur kurze Unterhaltung mag, kann reingehen. Angesichts der Kinopreise fragt es sich aber, ob man sich mit ein paar Wiederholungen im Fernsehen oder Indiana Jones auf DVD nicht besser steht.

Zum Hintergrund: „Eine fast vergessene Welt“ ist eine Parodie auf eine gleichnamige Serie, die in den siebziger Jahren im amerikanischen Kinderfernsehen lief und anscheinend sehr erfolgreich war, obwohl sie auch recht billig produziert war, beispielsweise mit Dinosauriern aus Knet, die so hineinprojiziert wurden, dass sie die entsprechende Größe aufwiesen. Das wissen aber nur amerikanische Zuschauer, dass da viele Anspielungen enthalten sind.

Das sehenswerteste am ganzen Film war der Abspann mit einem schönen Abschlußgag mittendrin. „Eine fast vergessene Welt“ – ein Film der auch bald in Vergessenheit geraten wird.

USA 2009, R.: Brad Silberling, D.: Chris Henchy , Dennis McNicholas

(Radio Neckar - Supreme im Freien Radio für Stuttgart)

 


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