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Zweiohrküken
 

Wir wollten mal ins Kino und konnten uns auf nichts anderes als „Zweiohrküken“ einigen. Reaktionen auf dem Heimweg:

♀: Ich finde den Film am Anfang ziemlich frauenfeindlich.

♂: (nur um etwas zu entgegnen): Also ich finde den Film ziemlich männerfeindlich.

♀: Aber er ist nicht so schlecht, wie er oft gemacht wird, und besser, als ich erwartet hatte - ich fand ihn ziemlich lustig!

♂: Er hatte ja vielversprechend angefangen als Geschichte wie Anna (Nora Tschirner) und Ludo (Til Schweiger) versuchen nach dem Rausch des Verliebtseins zu verhindern, dass sich all die Klischees, wie sie in Zweiohrküken dargestellte werden, im Alltag festsetzen. Dazu gehören die guten Ratschläge der besten Freundinnen, die Entfernung von dem noch herumstreunenden Freund oder die Eifersucht auf die Vorgänger, die nicht von ihrer alten Liebe lassen wollen. Aber dann wird es zur Nummernrevue über Beziehungskisten. Die Szenen mit Ludos Freund Moritz (Matthias Schweighöfer), der noch auf der verzweifelten Suche nach einer Freundin ist, haben die Geschichte nicht wirklich vorangebracht, sondern nur dafür gesorgt, dass der Film 120 Minuten lang wird.

♀: Abstoßend fand ich, dass die beiden sich im Restaurant lauthals über ihr Liebesleben gestritten haben und nicht mal aufgehört haben, als sich Leute beschwert haben. Sollte vielleicht lustig wirken, ich find das nur sehr ichbezogen und deshalb peinlich.
Unter den Männern werden viele Konflikte mit Fäusten ausgetragen. Im Puppentheater nutzt Anna die Rolle als Krokodil um immer wieder auf den Kasper (Ludo) einzuschlagen, obwohl ihm schon ein Auge raushängt, dabei möchte der Kasper nur eine Nettigkeit vom Krokodil hören, weil er doch Geburtstag hat. Dieser Gewalteinsatz ist weder realistisch noch witzig und würgt die Story vorzeitig ab.

♂: Ein running gag ist ja die Szene wie Ludo morgens in den verschiedenen Situationen aufwacht.

♀: Der Typ ist soo faul! Ich kenne das von zu Hause, aber im Kino kann man darüber lachen. Ich kann den Til Schweiger ja überhaupt nicht leiden, aber als Frau verkleidet fand ich ihn unheimlich sympathisch.

Nun könnt ihr entscheiden, ob ihr euch den Film auch ansehen wollt.

D 2009, D.: Anika Decker, Til Schweiger, R.: Til Schweiger, 124 Min., FSK: ab 12

 


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