Forum

  Nachrichten
Kommunalpolitik
Politik
Umwelt
Kultur
Stattzeitung aktuell
Sport
Nürtingen global
Jugend
Personalia
Verkehr
Arbeitswelt
Soziales
Geschichte
Bauen
Presseschau
Wirtschaft
Kurznachrichten
Zukunftsfähiges NT
NTegration
Veranstaltungstipp
Foto der Woche
EssBar
LesBar

  
Terminkalender
Veranstaltungen
Ausstellungen

  
Kulturtipps
Kneipentest
Bücher
Filme
Musik
Lyrik
Reisen
Hörbücher
NTouren
NThörBar
Musikmachende

  Schatzkästle
Fotogalerie
Fortsetzungsroman
Links
Was kochsch du?
Gabi Zapf (Roman)
Fundgrube
Rundschlag
Jahreszeiten
Hausmittel
Kleinanzeigen

  Über uns


 

  Filme
 
Paranormal Activity 2
 

Obwohl der Film eine Fortsetzung des ersten Teils ist, gehört er eher in die Prequel-Gruppe, denn er beginnt vor dem ersten Teil, endet aber nach dem zweiten. Wer sich den ersten noch anschauen kann, sollte es vorher tun, es passt dann einiges besser zusammen. Wieder dabei, wie im ersten Teil, Katie Featherston und Micah Sloat, außerdem die Familie der Schwester von Katie. Wir werden wieder gefangen genommen von selbst aufgenommenen Videos, wie man das auch aus „Blair Witch Project“ kannte, und einigen Überwachungskameras.

Die Geschichte beginnt damit, dass die Reys ein kleines Kind mit nach Hause bringen, einen Jungen namens Hunter. Zu Beginn wird das Ganze von der Tochter gefilmt und auch dargestellt, man bekommt die Einführung, wer wer ist. Auch die Schwester Katie und Micah, die in „Paranormal Activity“, die Hauptrollen hatten, kommen vor und schauen sich das neue Kind an. Recht bald beginnt das ganze etwas unnatürlich zu werden und steigert sich wie schon im ersten Teil immer mehr. Der erste wirkliche Hinweis, dass irgendetwas Unnormales abläuft, ist genial gemacht, ohne special effects: die ganze Wohnung ist zerwühlt, alle Schränke aufgerissen, es fehlt aber scheinbar nichts wirklich Wichtiges. Daraufhin kommt man auf die Idee Überwachungskameras zu installieren. Das ist in diesem Film sehr gut gemacht, einen Grund dafür zu finden, so etwas zu tun. Die Handkamera kommt aber auch immer wieder zum Einsatz und ab und zu auch normale Szenen. Dann dauert es eine kleine gefühlte Ewigkeit bis der Film wirklich mit paranormalen Aktivitäten in Gang kommt. Ein Highlight ist der Poolreiniger, eine kleine runde Kugel auf vier Rädern, die die ganze Zeit durch den Pool fährt. Man sieht die Nachtaufnahmen, wie er da so entlang fährt. Am nächsten Morgen, wie von Geisterhand, steht er immer draußen. Irgendwann wird dann mal gezeigt, wie er plötzlich aus dem Pool heraus fährt. Da wird eine gruselige Atmosphäre erzeugt und eine der schönsten Szenen.

Insgesamt ist die erste Hälfte mäßig. Es wird viel Familie dargestellt-und was passiert, wenn ein neues kleines Kind mit dabei ist. Ein bisschen wird auch geredet über kleine Vorkommnisse, von denen man aber wenig mitbekommt. Es heißt: “Ich fühle, dass da noch jemand da ist“, aber man kriegt als Zuschauer nichts davon mit. Die zweite Hälfte belohnt dafür umso mehr und macht diesen Film zu einer gelungenen Fortsetzung. Da geht die Sache rasant voran und verknüpft sich unglaublich gut mit dem ersten Teil und man hat das Gefühl etwas zu sehen, was eine echte Ergänzung dazu ist. Kein Riesenwurf, aber deutlich besser als erwartet. Also „Paranormal Activity Teil 2“ – Daumen hoch, kann man sich anschauen.

USA 2010, D: Oren Peli, Michael R. Perry, R: Tod Williams, FSK 16, 91 Minuten.

(Radio Neckar - Supreme im Freien Radio für Stuttgart)

 


Anzeigen



Impressum
© 2004-2017 Nürtinger STATTzeitung