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  Musik
 
17 Hippies: El Dorado
 

„Uz“ eröffnet die neue Cd der 17 Hippies mit einem zigeunerjazzigen Sound und einem Text in fremdartiger Sprache, die sich als hessischer Dialekt entpuppt. Der im Booklet abgedruckte Text lässt Sprachkundige ahnen, worum es geht. Der Eindruck vielfältiger Einflüsse eines fahrenden Volkes prägt die gesamte Produktion, wenn es auch die Einflüsse sind, die die Gruppe in ihrer multikulturellen Heimatstadt Berlin aufnimmt. Jeder Titel der Platte hat einen anderen Stil, wobei die 13-köpfige Band die Ausdrucksmittel ihrer verschiedenen Sängerinnen und Sänger nutzt, um auch dem Gesangspart immer wieder eine andere Ausrichtung zu geben. Das reicht von einem Song, der an Midnight Oil erinnert („Welcome to my World“) über Janitscharenmusik, die die Elefanten schaukeln lässt („La Zona Drom“), einen deutschen Liedermachertitel voll Fernweh („Atchafalaya“) zu einem moldawisch jazzenden Instrumental mit Geige, Akkordeon und Klarinette („Arcanul“). Weiter geht es mit französischem Chanson („Solitaire“), einem irischen Trinklied im Cajun-Stil („Six green bottles“), dem verträumt südamerikanischen Titelsong und einem schmissigen rumänischen Stück („Kaukapol“) zu einer amerikanischen Ballade („Bound for Morning“). Bei manchen Titeln hatte ich den Eindruck, es werden Themen, die vor Jahren Klaus Hoffmann besungen hatte („Die Frau am Fenster“, „Estaminet“) fortgeführt („Adieu“, „Stern am Ende der Welt“). Alles zusammen ergibt eine abwechslungsreiche unterhaltsame Platte, die durch ihre Vielfältigkeit zusammengehalten wird und einfach Spaß macht.

17 Hippies: El Dorado, Hipster Records / Soulfood, 12 Titel, 46 Minuten.

Wer einen abwechslungsreichen unterhaltsamen Abend mit den 17 Hippies verbringen möchte sollte sich folgende Konzerttermine im Ländle notieren: 27. Februar: Karlsruhe, Tollhaus; 28. Februar: Tübingen, Sudhaus und 1. März: Freiburg: Jazzhaus.

 


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