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Depeche Mode – Sounds of the Universe
 

»Sounds of the Universe«  - Wer bei  diesem Albumtitel großes erwartet, der sollte auf ein Konzert der »Tour of the Universe« gehen, die finden in Europa und Nordamerika nämlich ausschließlich in Stadien statt. Zu kleine Vorstellungen haben Depeche Mode in jedem Fall nicht, aber das haben wir von ihnen auch nie gedacht.

Ob das neuste Album der bekannten, britischen Synthie-Band seinem Titel  gerecht werden kann, ist allerdings fraglich. Ich finde es nämlich vergleichbar mit dem Leben eines Soldaten – lange Phasen der Langeweile und kurze Zeiten der Aufregung.

»Sounds of the Universe« ist in jedem Fall solide, es hat ein paar gute und wenige sehr gute Tracks. Aber wo mich Songs aus »Exciter« oder »Playing the Angel« mitgerissen haben, muss ich mich bei »Sounds of the Universe« überreden lassen einige Stücke gut zu finden.
Und geht es Depeche Mode gerade nicht ähnlich? Nach dem großen Zoff zwischen Dave Gahan und Martin Gore lebt jeder sein Leben. Lediglich Konzert- und Dienstreisen werden gemeinsam unternommen. Wo früher Freundschaft verbunden hat, verbindet jetzt? Zweckgemeinschaft? Die Angst alles zu verlieren, wenn man Depeche Mode aufgibt? Oder ist es noch eine Liebe zum Projekt Depeche Mode und seinen dürsteren Synthie-Klängen? Ob Depeche Mode es wohl selbst beantworten könnten?

Richtig starke Tracks sind »In Chains«, »Wrong«, »Corrupt« und vielleicht noch »Miles Away/The Truth Is«. »In Chains« mit seinem eindringlichen Beat und seinen vollen Arrangements wirkt auf mich wie ein wildes Tier, dass Dave Gahan mit seiner Stimme noch gerade so im Zaum halten kann. Die erste Singleauskopplung »Wrong« ist das stärkste Stück der Platte und wird sicherlich auch auf der nächsten  BestOf-Compilation vertreten sein. Und »Corrupt« hat diese typische Depeche Mode-Coolness, die nur schicksalhafte Musik inne haben kann.

Das hört sich doch ganz gut an? Ja das tut es auch. Und auch bei den restlichen Stücken bekommt man sicherlich keinen Müll geboten, aber gemessen daran, was Depeche Mode schon geschaffen hat, sind sie mir keiner Erwähnung wert.

Benjamin Rosche

 


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