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  Musik
 
2. Nürtinger Revival-Nacht - The Gents, The Gorgeous und The Bagpipes spielten auf
 

(mw) The Beat goes on. Und so hörte Nürtingen zum zweiten Mal Superhits der wilden 68er-Jahre und der 70er, präsentiert von Nürtinger Urgestein: den nicht nur vom Buch „Amol äbbes anders“ bekannten alten Nürtinger Beat-Bands. Und so war der kleine Saal der Stadthalle mal wieder voll, als die ehemaligen Nürtinger Kultbands die Bühne besetzten. Die Fans wogten im Takt der heißen Rhythmen. Denn der Beat fuhr unweigerlich ins nicht immer arthrosefreie Tanzbein. Mehrheitlich waren die älteren Semester zu sehen.

Und so spielten um 19 Uhr zunächst "The Gents" auf, die Musiker um „Bongo Arnold“ und „Ginne“ Decker. Sie inszenierten die Riesen-Hits der 60er-Jahre. Die Beatband „The Gents“ hatte sich im Jahre 1965 in Nürtingen gegründet. Damals war „Discothek“ ein Fremdwort, eher war da noch „Negermusik“ oder „Hottentotten-Geschrei“ für die damals neue Musikszene ein Begriff. Politisch korrekt hieß das Ganze damals „Beat-Tanz“ und man konnte „Beat-Pokale“ der Stadtjugendringe gewinnen. Die „Beat-Tanz-Parties“ fanden in (Turn-)Hallen und Gasthäusern Nürtingens und Umgebung statt, zum Beispiel im legendären „Lamm“ in Grabenstetten, im „Rössle“ in Frickenhausen, im „Pflug“ in Nürtingen und natürlich in der Inselhalle in Zizis. 1970 nannte sich die Gruppe in „Albatros“ um und 1994 erlebte die 5-Mann-Kultband ihre Wiedergeburt als legendäre „The Gents“. 

Danach begeisterten ab 21 Uhr „The Gorgeous“ mit Titeln der Beach Boys, der Beatles, der Kinks, der Bee Gees und ähnlichen Bands das Publikum. Neben den Gründungsmitgliedern „Has“ Breuer und „Little Kluger“ verwöhnten das Multitalent Eberhard Gegier - der danach bei den Bagpipes zusätzlich seinen großen Einsatz hatte – und Jens Breuer (Gitarre, Keyboard) zusammen mit der Nürtinger Drummer-Legende Achim Czech die Zuhörer.

Um 23 Uhr betraten „The Bagpipes“ die Bühne, die 1968 von "Charly" Singel gegründet worden waren. Sie spielten eher die Hits der 70er-Jahre, mit noch größerer Lautstärke als vorher. Vor allem „Me and Bobby McGee” erhielt tosenden Applaus, als eine Sängerin aus Stuttgart hierbei ihr Letztes gegeben hatte.

Alle drei Bands boten in erstaunlich hoher Qualität die Oldies der 60er- und 70er-Jahre dar, authentisch nachempfunden mit kernigem Sound, professionell herübergebracht. Das Publikum war sehr dankbar dafür, dass es zumindest an diesem Abend die Musik und das Lebensgefühl von damals wieder live schnuppern durfte, und ließ sich deshalb willig immer wieder mitreißen und begeistern, konnte es doch stets an den Tischen und Stühlen außerhalb des Kleinen Saales verschnaufen und den Barbetrieb genießen.

Auf dem Foto sieht man "Has" Breuer und Drummer Achim Czech in Aktion

 


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